Archiv vom 31. Juli 2004

31 Jul 2004

Was ist anders in London

Geschrieben von um 14:41 Uhr

Supermärkte
Denn sie haben viele Dinge nicht, dafür aber Backofen und Mikrowellenzeugs für 5-8€ pro Mahlzeit
Billigen Käse oder Wurst, kann man eh vergessen. Nur Markenzeugs, was besonders aufgemacht ist und verdammt viel Geld kostet
H-Milch habe ich gestern entdeckt, aber ganz versteckt und nur ein paar davon. Dafür gibt es aber Frischmilch in komischen Plastikbehältern in allen möglichen Sorten???
Feuer
In Deutschland macht man sich kaum Gedanken drüber, was passiert, wenn es brennt. Ok, man ruft die Feuerwehr unter 112 und rennt aus dem Haus, aber das war es dann auch schon. Hier findet man überall Brandmelder, Feuerlöscher, Feuerschutztüren (die auch ja geschlossen sein müssen), piepsende Alarmanlagen für Feuer, Fluchtpläne überall.
Sogar in meiner Wohnung findet sich ein Feuerlöscher, eine Löschdecke, mindestens ein Alarmmelder und ein langer Zettel, was man im Brandfalle macht (call 999 an ask for fire, lustige Beschreibung: haben Sie mal Feuer? )
CCTV – Überwachungskameras
Finden sich überall und egal wo, in der Tube, in Tube Stations, in Geschäften, auf Plätzen, auf Straßen, … Mich stört es nicht sehr, aber es ist doch schon ein großer Unterschied zu Deutschland. Allerdings sind die Tubestationen sehr sauber und über die meisten Tubes darf man auch kein böses Wort verlieren. Aufgeschnitte Sitze o.ä. gibt es dort nicht, vielleicht hat die Überwachung ihre sehr positiven Seiten. Man fühlt sich auch sicher in London.
Schlangen
Es stimmt was man sooft von England hört, es bilden sich immer und überall Schlangen. Wo es in Deutschland einen Haufen gibt, der möglichst schnell irgendwo hin will, bilden die Engländer Schlangen. In den Supermärkten gibt es sogar Absperrungen, wo die Schlange möglichst platzsparend untergebracht wird. Richtig sinnvoll, den die Schlange macht vor nichts halt: Hält ein Bus bildet sich eine Schlange, die dann eben mal den kompletten Gehsteig blockiert. Durchkommen ist erst, wenn der Kontrolleur die Schlange abgearbeitet hat. Schon sehr komisch manchmal. Als Deutscher tut man sich auch schwer den Anfang zu erkennen, der auch schon mal versteckt hinter einer Ecke oder einem Regal liegen kann. Aber es klappt schon besser

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31 Jul 2004

Samstag und Power Failure (Stromausfall)

Geschrieben von um 14:23 Uhr

Um ein Uhr nachts wach geworden, weil irgendwer auf der Straße unter meinem Fenster rumrief. Auf den “RADIOWECKER” geschaut und es war so 1 Uhr. Kurz zum KÜHLSCHRANK und noch ein Wasser geholt, denn das andere war leer. Wieder eingeschlafen
Wachgeworden auf den Radiowecker geschaut und er war aus, ohoh, noch halb am Schlafen versucht zu realisieren warum. Stromausfall, hoffentlich nicht, bestimmt Stecker raus o.ä. Gewißheit, wenn ich zum Kühlschrank gehe oder das Licht anmache, aber das ist soweit weg vom Bett und ich bin noch so müde. Nach 10 min war ich dann wach genug, schaute auf die Uhr im Handy, 6.30 Uhr. Kühlschrank ohne Licht, Mist, Stromausfall. Und jetzt??? Vermieter anrufen ist um diese Uhrzeit wohl nicht. Ok, also erst mal fertig machen und dann versuchen was zu organisieren. Verteilerkasten aufgemacht, aber Sicherung war dort keine, allerdings Lüsterklemmen und alles uralt. Kurz gespült (meine 2 Teller, 2 Schüsseln und 3x Besteck) und dann fertig gemacht. Ahhh, Nachbarin war irgendwann wach. Als ich hörte, dass sie die Wohnung verlassen will bin ich dann rausgestürmt und habe um Hilfe gebeten. Sie meinte ich bräuchte ein Pfundstück, steckte es in den Stromzähler und drehte einen Hebel um. Geld war weg und der Strom funktionierte wieder. Ach deswegen war der Strom nicht mit drin in der Miete, man muss also das Geld direkt in den Stromzähler werfen, nur hatte mir dies niemand erzählt. Ok, Strom wieder da, also konnte es auf in die Stadt gehen.
Bild vom Stromverteiler
Wochenendticket geholt und ab in die City. Falsch ausgestiegen, aber dachte, ich komme auch so zur Oxford Street. Leider rannte ich durch den St. James Park, am Bucking Ham Palace vorbei nach Westminster (Big Ben, …) aber kam nicht zur Oxford Street. Hatte meinen Stadtplan auch leider vergessen. Also wieder ab in die U-Bahn. Diesmal richtig raus und fast alles noch zu, weil es kurz nach 9 Uhr war. Aha, also machen die Läden erst um 10 Uhr auf. Ab in den Musik- und DVD Laden HMV und nach Filmen für den Abend geschaut. Oldschool sollte es sein und da dieser 17 Pfund kostet, aber mit einem zweiten Film nur 20 Pfund ging es dann auf die Suche nach einem anderen Film. Am Ende landete ich dann bei Road Trip. Die Suche hatte solange gedauert, dass es schon 10 Uhr war. Also konnte die Shoppingtour beginnen.
Die Oxford Street ist so lang und hat so viele Geschäfte, dass man einen ganzen Tag in London nur dort verbringen kann. Alles was es an neuen Klamotten und Schuhen gibt, kann man dort bekommen. An Schuhen brauche ich noch ein paar Schuhe für den Alltag und ein paar Runningschuhe, weswegen ich einige Läden abklapperte. Ansonsten viel umgesehen und in viele Shops rein, Telefon und ein Hemd gekauft. Einmal die Oxford Street runter und es war schon nach 12 Uhr gewesen und mittlerweile super voll. Nachdem ich einen Straßenzug auf der anderen Seite hinter mir hatte, war es mir am Oxford Circus so voll, dass ich die Flucht in die Tube antrat, um den Massen zu entfliehen.
Ab in die Tube, umsteigen und in Hammersmith raus. Dort liegt die Firma in der Nähe wo ich noch vorbei wollte, aber auch ein Ramschladen, der jede Menge Zeugs für die Wohnung haben soll. Gesucht, gefunden und leer gekauft: Besteck, Kleiderbügel, Gläser, Schere, Topf, …
Dann ab zur Firma, wo ich allen Lesern den aktuellen Status berichten wollte und noch was im Internet für meinen Telefonanschluß nachsehen wollte.
Für später ist dann noch eine Fahrt zum Sightseeing und Photographieren nach London angesagt. Dann vielleicht Oldschool in den Player oder mit dem Buch an die Themse. Morgen ist der Tag des Bügeleisens, denn ich habe noch keins und morgen soll eins gekauft werden :)

Update
Dann mit allen Tüten und Taschen auf den Weg nach Hause, das Zeug ausgekramt, angeschaut,…
Dann störte mich schon die ganze Zeit die total verkalkte Spüle, aber ich hatte mir im Ramsch-Laden
einen Stahlschwamm besorgt, mit dem ich dann begann, die Spüle zu schrubben. Ich glaube ich
habe eine Stunde gebraucht, bis alles glänzte. Wahnsinn, ich glaube das hat ein Jahr niemand
gemacht.
Dann noch alles alte und neue Zeugs gespült, was dann auch mal länger dauerte. So gegen 18.30 Uhr
machte ich mich dann noch einmal auf den Weg in die City. Ich wollte noch ein paar Photos machen
und London bei Nacht genießen.
Also Hyde Park Corner raus und dann Richtung Oxford Street. Dort dann abbiegen Richtung
Picaddilly Circus. Etliche Photos geschossen und es ist verdammt schwer die helle Reklame vernünftig
aufs Bild zu bekommen, aber dazu noch den Platz richtig zu belichten. Die besten Shots kann
man in der Galerie anschauen.
Dann noch durch den Stadtteil Soho gelaufen, wo sehr viel auf den Straßen los war. Als ich dann merkte,
dass ich aber mitten im Schwulenviertel von London war, bog ich die nächste Straße ab und machte mich
dann auch ab in die Tube und auf den Weg nach Hause, wo ich mir noch Oldschool auf Englisch
angeschaut habe, den ich mir als DVD besorgt hatte (einfach göttlich).

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31 Jul 2004

Freitag am 13. Tag und endlich wieder ein Buch

Geschrieben von um 14:13 Uhr

Day as usual, ab zur Arbeit, ein paar Sachen an der t-zones Page gemacht, weiter am Date Generator gearbeitet. Diesen ganzen Sachen noch bei der entsprechenden Person installiert und zum Laufen gebracht.
Mittags ging es dann wieder (wie wohl Freitags immer), zu einer Pub, wo man auch essen kann. Also einen Teller mit Fritten und Burger für 7,50€ (einigermaßen günstig) geholt und ein Guiness dazu getrunken. Dann zurück ins Büro, wobei ich mich am liebsten auf die Grünfläche vor der Firma gelegt hätte.
Nach der Arbeit noch kurz telefoniert und dann nicht mit den anderen zum Pub, weil mein Bargeld zur Neige gegangen war. Also ab zur Bank und dann noch ein paar Sachen eingekauft, sodass sich mein Depot auch mal langsam füllt. Dann noch ein schönes Buch ausgesucht: Ken Follet – Hornet Fly, nachdem ich Jackdaws vom selben Autor schon ausgelesen hatte. Dann zurück zur Wohnung und die Muffins die ich mir geholt habe verdrückt. Dabei was Minesweeper gespielt, sodass es schon fast 21 Uhr war, als ich damit fertig war. Also noch das Buch genommen und bis kurz nach 22 Uhr gelesen. Früh eingeschlafen, den ich wollte am nächsten Tag früh in die Stadt.

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