Blogbeitrag

30 Okt 2008

Tag 3 und es hat den Alltag erobert

Geschrieben von um 2:21 Uhr

Es ist spät, zu spät eigentlich, aber es gab noch was zu tun. Nachdem ich gestern Nacht bis in den Morgen hinein die Bilder in iPhoto importiert habe, war heute die Musiksammlung dran. Gestern waren meine Bluetooth-Versuche noch nicht von Erfolg gekrönt. Einerseits wollte ich mein Handy nutzen, um mobil über das Handy ins Internet zu gehen und andererseits wollte ich das Macbook mit dem Bluetooth-Empfänger an der Stereoanlage verbinden. 

Heute hat beides geklappt. Ich kann mobil surfen. Leider war die Bahn so voll, dass ich keine Gelegenheit dazu hatte. Unter Windows war mir dieses Vergnügen nicht gegönnt, irgendein Problem, trotz der Originalsoftware von SE. Seitdem ich den Mac nutze, habe ich noch keinen Treiber heruntergeladen, gesucht oder installiert. Weder Drucker, noch sonstige Geräte machen bisher Probleme. Alles funktioniert einfach. Viel zu einfach. Verbindung zu Windows, läuft. Verbindung zum Samba-Server meines Routers, läuft. WLAN, läuft. Mail, läuft. Kalender, läuft. Ich liebe es.

Auf der Arbeit heute noch ein Zertifikat für VPN besorgt, kurz hantiert, aber dann hat das auch geklappt. Dank der vorhandenen Beschreibung eines Arbeitskollegen war ich nach 5min mit dem VPN verbunden. Somit habe ich meine Arbeitsumgebung immer dabei (und sie war noch nie so schön).

Allerdings vermisse ich auf der Arbeit definitiv noch einen großen Monitor. Heute mit Flexbuilder und dessen Debugger gearbeitet und da ist das 13 Zoll Display einfach am Limit. Der Displayport-Adapter sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Bisher habe ich Firefox genutzt, finde aber die vor und zurück Gesten (3-Finger wischen), die im Safari eingebaut sind, einfach super praktisch. WIrd zwar bestimmt auch bald für Firefox verfügbar sein, aber solange wird wohl Safari der Surf-Browser. Auf Chrome wird allerdings sehnsüchtig gewartet. Beeilt euch mal Jungs, hier fehlt wirklich noch etwas.

Trotzdem ich das Macbook den ganzen Abend bis in die Nacht gequält habe, ist es kühl. Kein Lüfter rauscht, kein Rattern, einfach – Californication (Red Hot Chili Peppers).

Der Bluetooth-Empfang reichte von meinem Windows-Dongle gerade mal so die drei Meter zum Empfänger. Mit dem Macbook kann ich aus dem Schlafzimmer ohne Sichtkontakt die Stereoanlage speisen. Sehr praktisch. Jetzt noch eine Remote (wie z.B. das iPhone) dazu und die Beschallung ist perfekt. 

Da ich jetzt schon sehr viele Daten auf das Macbook geschaufelt habe, wird es so langsam kuschelig auf der Festplatte. Von den 160GB sind nur noch 75GB frei. Noch genügend, aber auf dem WIndows-Rechner hatten sich alleine 30GB Podcasts versammelt, die ich erst mal nicht umgezogen habe. Ich befürchte, dass in einem halben Jahr noch ein Hardware-Upgrade auf eine größere Festplatte bevorsteht. Aber das ist zum Glück kein Problem und sollte einfach zu bewerkstelligen sein. 

Ein kleiner Tipp bevor für heute das Apple-Symbol am Rechnerhimmel untergeht:

Die Konfigdatei heißt im Gegensatz zu Linux nicht .bash_rc sondern .bash_profile. Dann klappt es auch mit der Nachbarin, bzw. es wird erfolgreich beim Start geladen.

Da fällt mir ein, ich muss noch herausfinden, wie ich das Macbook herunterfahre. Brauchte ich bisher nicht. Deckel zuklappen – ruhe. Deckel auf – direkt da. So einfach? Ja.

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