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31 Okt 2008

Tag 5 – begeistert von Fluid

Geschrieben von Simon um 22:19 Uhr

Der Tag ist vorbei und vermutlich sind mehr als 12h Laufzeit des Macbooks dabei heraus gekommen. Kein Ziel, aber das ist so die ungefähre Pc-Nutzung bei mir pro Tag. Ein Grund, warum das Macbook mir so wichtig ist. Heute morgen stand noch etwas Feintuning an der .bash_profile-Datei an und diese gefällt mir jetzt schon ganz gut. Es erleichtert den Arbeitsalltag schon sehr stark und man ist damit auf der Kommandozeile wesentlich schnell unterwegs, als im Finder. Hier noch ein kleiner Tipp, um z.B. eine URL aus der Kommandozeile zu öffnen ruft man “open http://www.simon-tiffert.de” auf. WIll man dies mit einem speziellen Programm, z.B. Firefox tun, so reicht ein “open -a firefox http://www.simon-tiffert.de”. Sehr praktisch, wenn man in Skripten oder mal schnell aus dem Terminal einen Browser starten will.

Nachdem mein erster Versuch mit Fluid erfolglos war, wurde ich von den Arbeitskollegen dazu gedrängt es noch einmal zu probieren. Bisher waren mir die Vorteile nicht klar, da ich es für einen Browser hielt, der eben als eigenständiger Prozess zu starten war. Prism macht dies und räumt somit den Bildschirm frei für eine Webanwendung wie Google Mail. Das habe ich unter Windows schon intensiv genutzt, da man so auch prominent eine Web-Anwendung in das System einbringen kann und der Entwicklungsfirefox, nicht noch von einem Google Mail Tab belästigt wird.

Was aber macht Fluid so besonders? Es analysiert die angezeigte Webseite und kann Informationen rausziehen. Klingt ja toll, aber was bringt das? Dies zeigt z.B. die Anzahl der noch nicht gelesenen Mails in Google Mail oder Feeds im Google Reader an. Das ist genial, denn so braucht man keinen Notifier. Bisher habe ich meine privaten Mails im Web-Interface gelassen und werde dies jetzt auch so lassen. Mit den richtigen Icons der Flickr-Group zu Fluid-Icons, sieht das Dock auf jeden Fall super schick aus.

Wer Web-Anwendungen mag, wird Fluid lieben.

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30 Okt 2008

Tag 4: Immer noch kein Displayport-Adapter erhältlich

Geschrieben von Simon um 22:20 Uhr

Ein weiterer Tag neigt sich dem Ende entgegen. Sechtem hinter mir gelassen, fahre ich in den Bahnhof von Brühl ein. Heute nicht mehr offline mit OpenOffice, sondern online mit meinem Blog. Verbunden über das Handy in meiner Tasche. Gerade noch die aktuellen Blogs im Google Reader durchgeschaut, um noch ein paar Gedanken niederzuschreiben.

Nachdem ich gestern Abend sehr begeistert von den privaten Fähigkeiten des Macbooks war, durfte es sich heute wieder dauerhaft im Firmeneinsatz bewähren. Hat es sehr gut getan. Die Buildzeiten sind für den 2.0 GHz Prozessor enorm schnell. Die Festplatte fühlt sich um Welten schneller an, als die im Windows Rechner. Man lacht quasi über eine nicht erscheinende Anwendungsleiste im unteren Bereich. Ach, was waren das noch für Zeiten, als man sich damit gequält hat. Spaß soll es machen. Eben habe ich an meiner .bash_rc gebaut, wobei dies direkt in kleinen Bash-Skripten ausuferte. Wirklich effizient, wie man sich damit den Programmierer-Alltag erleichtern kann. Vielleicht kann daraus sogar ein Blog-Eintrag für den Firmenblog werden.

Jetzt gleich werde ich mit Freude noch ein paar Lieder gegen meine Anlage werfen, allerdings steht zuvor noch eine Wartezeit von 50min auf dem Plan. Bin zwar gleich in Köln Süd, aber am HBF kommt der Anschluß erst um 22:44 Uhr. Viel Zeit für ein paar Gedanken und den kleinen Chat zwischendurch. Vielleicht nicht mehr krampfhaft auf einer 4x4cm großen Tastatur, sondern diesmal in voller Pracht. Allerdings sollte ich mal schauen, welche Hintergrundprozesse auch noch die Leitung mitbenutzen. Soeben speichert WordPress den Entwurf zwischen. Jetzt noch den Google Gears Turbo für das Backend einschalten und das ultimative mobile Blogerlebnis ist da.

Achso, vor dme Ende des Eintrags sollte ich noch einmal auf mein Telefonat mit Compustore verweisen:

Displayport-Adapter? Nein, noch nicht lieferbar, wird aber in den nächsten Tagen erwartet. Hm, Schade, 13 Zoll sind zum Entwickeln nicht sehr viel. Aber wer will schon zurück auf zwei 19 Zöller, wenn Windows auf einem langsamen Rechner nervt? Irgendwie schon viel probiert an dem Rechner, von defragmentieren, über Virenscanner, Prozessüberwachung und Co. Irgendwo hat das Ding einen extremen Bottleneck, aber das kümmert mich jetzt nicht mehr wirklich. So langsam klappt auch die Angewöhnung an die Tastenkürzel. Noch treffe ich sie nicht, aber stoppe zumindest manchmal vor einem falschen Klick. Auch etwas Wert.

Eben habe ich mir noch den Picasa Uploader für iPhoto heruntergeladen. Klappte prima, wenn auch nicht direkt in iPhoto integriert. Ein Freund brachte mich wieder mehr auf die Photoschiene. Wenn ich mit der Kamera noch nicht losgezogen bin, so will ich zumindest Ordnung in die Sammlung von über 10000 Bildern bringen. Die Fahrtzeit kann man damit übrigens gut nutzen. Heute morgen habe ich meine Bilder aus Berlin bewertet, um demnächst mit einfachen Kriterien die besten Bilder zu finden. Zur Galerie geht es übrigens hier.

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30 Okt 2008

Tag 3 und es hat den Alltag erobert

Geschrieben von Simon um 2:21 Uhr

Es ist spät, zu spät eigentlich, aber es gab noch was zu tun. Nachdem ich gestern Nacht bis in den Morgen hinein die Bilder in iPhoto importiert habe, war heute die Musiksammlung dran. Gestern waren meine Bluetooth-Versuche noch nicht von Erfolg gekrönt. Einerseits wollte ich mein Handy nutzen, um mobil über das Handy ins Internet zu gehen und andererseits wollte ich das Macbook mit dem Bluetooth-Empfänger an der Stereoanlage verbinden. 

Heute hat beides geklappt. Ich kann mobil surfen. Leider war die Bahn so voll, dass ich keine Gelegenheit dazu hatte. Unter Windows war mir dieses Vergnügen nicht gegönnt, irgendein Problem, trotz der Originalsoftware von SE. Seitdem ich den Mac nutze, habe ich noch keinen Treiber heruntergeladen, gesucht oder installiert. Weder Drucker, noch sonstige Geräte machen bisher Probleme. Alles funktioniert einfach. Viel zu einfach. Verbindung zu Windows, läuft. Verbindung zum Samba-Server meines Routers, läuft. WLAN, läuft. Mail, läuft. Kalender, läuft. Ich liebe es.

Auf der Arbeit heute noch ein Zertifikat für VPN besorgt, kurz hantiert, aber dann hat das auch geklappt. Dank der vorhandenen Beschreibung eines Arbeitskollegen war ich nach 5min mit dem VPN verbunden. Somit habe ich meine Arbeitsumgebung immer dabei (und sie war noch nie so schön).

Allerdings vermisse ich auf der Arbeit definitiv noch einen großen Monitor. Heute mit Flexbuilder und dessen Debugger gearbeitet und da ist das 13 Zoll Display einfach am Limit. Der Displayport-Adapter sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Bisher habe ich Firefox genutzt, finde aber die vor und zurück Gesten (3-Finger wischen), die im Safari eingebaut sind, einfach super praktisch. WIrd zwar bestimmt auch bald für Firefox verfügbar sein, aber solange wird wohl Safari der Surf-Browser. Auf Chrome wird allerdings sehnsüchtig gewartet. Beeilt euch mal Jungs, hier fehlt wirklich noch etwas.

Trotzdem ich das Macbook den ganzen Abend bis in die Nacht gequält habe, ist es kühl. Kein Lüfter rauscht, kein Rattern, einfach – Californication (Red Hot Chili Peppers).

Der Bluetooth-Empfang reichte von meinem Windows-Dongle gerade mal so die drei Meter zum Empfänger. Mit dem Macbook kann ich aus dem Schlafzimmer ohne Sichtkontakt die Stereoanlage speisen. Sehr praktisch. Jetzt noch eine Remote (wie z.B. das iPhone) dazu und die Beschallung ist perfekt. 

Da ich jetzt schon sehr viele Daten auf das Macbook geschaufelt habe, wird es so langsam kuschelig auf der Festplatte. Von den 160GB sind nur noch 75GB frei. Noch genügend, aber auf dem WIndows-Rechner hatten sich alleine 30GB Podcasts versammelt, die ich erst mal nicht umgezogen habe. Ich befürchte, dass in einem halben Jahr noch ein Hardware-Upgrade auf eine größere Festplatte bevorsteht. Aber das ist zum Glück kein Problem und sollte einfach zu bewerkstelligen sein. 

Ein kleiner Tipp bevor für heute das Apple-Symbol am Rechnerhimmel untergeht:

Die Konfigdatei heißt im Gegensatz zu Linux nicht .bash_rc sondern .bash_profile. Dann klappt es auch mit der Nachbarin, bzw. es wird erfolgreich beim Start geladen.

Da fällt mir ein, ich muss noch herausfinden, wie ich das Macbook herunterfahre. Brauchte ich bisher nicht. Deckel zuklappen – ruhe. Deckel auf – direkt da. So einfach? Ja.

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28 Okt 2008

Macbook Tag 2

Geschrieben von Simon um 19:19 Uhr

Zweiter Tag mit dem Mac. Die Tastatur ist immer noch wundervoll und schreibt sich sehr gut. Heute habe ich meinen Arbeitsplatz mit PostgreSQL und IntelliJ fertig eingerichtet. Im Gegensatz zu meiner Windows Dose rennt der Rechner. Die Bauzeit mit Maven betrug auf dem Macbook 3min, während ich auf dem Windows-Rechner 21min gebaut habe. SVN ist ruckzuck fertig und unglaublich schnell. Objektiver Vergleich? Mitnichten. Schließlich ist der Windows Rechner nicht neu gestartet, schon zwei Jahre alt und ein paar Programme liefen auch. Aber er war nicht unter Volllast, sondern im normalen „Arbeitstrimm“. Der Rechner nervt einfach und es könnte sein, dass ein neuer Rechner frisch aufgesetzt mit Windows eine ähnliche Geschwindigkeit erreicht. Aber darum geht es gar nicht. Das Macbook macht Spaß, ist flott, klein, leise, leicht, eben ein idealer Begleiter.
Trotzdem habe ich natürlich immer noch meine Eingewöhnungszeit. Funktionstaste, Control, Alt und Command in der linken Ecke überfordern mich. Ich habe mich heute noch dabei ertappt, wie ich beim Versuch einen Ordner zu löschen, jede Taste mit der Backspace-Taste ausprobiert habe, um zum Ziel zu kommen. Manches wird sich legen und das Ausprobieren sollte ich wohl beschränken, um keine schlechten Angewohnheiten zu beginnen. Es beschleicht mich das Gefühl ein Buch oder eine gute Shortcut- und Tutorial-Seite durcharbeiten zu müssen. Müssen weil ich mich voll und ganz auf das System einlassen will und damit meine Produktivität steigern und nicht schmälern will.
Bisher vermisse ich kein Programm, welches ich unter Windows genutzt habe. Heute noch einen Ersatz für WinSCP namens Fugu gefunden. Ansonsten werde ich mit guten Tipps der Kollegen überhäuft und habe das Gefühl, die 160GB mit Experimenten füllen zu müssen. Aber erst mal langsam. Nur das installieren was man wirklich braucht, ist auch unter Windows eine gute Idee.
Nachher steht noch ein File-Transfer für GB an Bildern und Musik an. Ich will den Umstieg, so extrem und schnell wie möglich.
Was fehlt ich immer noch der Displayport-Adapter und ich hoffe, dass ich bald die 13 Zoll erweitern kann. Das Display überzeugt mich trotz der Auflösung und der 19 Zöller wirkt schon nicht so überzeugend daneben. Ein Sponsor für ein 24 Zoll Cinema-Display muss erst einmal gefunden werden. Nächsten Monat noch eine Platte für Time Machine holen und dem puren Erlebnis steht nichts mehr im Wege. Noch ein paar Sachen, wie z.B. Kontakte synchronisieren fehlt noch. Das ist zwar eingebaut, aber nur mit dem iPhone. Da das aber auch für Ende des Jahres geplant ist, auch kein riesiges Problem. Immerhin ist die Kontaktpflege in Google wesentlich besser geworden und erfüllt meine Anforderungen vollständig. Bisher mit meinem Handy über GooSync abgeglichen, bin ich mit der Lösung schon sehr zufrieden.
Jetzt werde ich meinen Latte Macciatto im Borsalino auf der Zülpicher genießen und weitere Mac-Geschichten für lange Winterabende aufheben.

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28 Okt 2008

Mein Mac und ich

Geschrieben von Simon um 0:32 Uhr

Bahn ist angekommen. Ca 20. min Zeit, um über meine ersten 4h mit dem neuen Mac zu schreiben. Schon nach der kurzen Zeit empfinde ich es als sehr interessante Erfahrung, die mich vermutlich weiter weg von Windows bringen wird. Aber aller Anfang ist schwer.
Manches ist anders, sehr anders. Das at-Zeichen liegt nicht auf Alt-Q und das ist …  … bescheiden. Ja, ich werde noch öfters unbeabsichtigt Programme schließen. Wenn man dran denkt ist es ok, aber als 10-Finger-Schreiber, ist die Bewegung einfach zu sehr in Mark und Blut übergegangen. Manche Tasten fehlen im Moment einfach. Pos1, Ende und andere sind einfach nicht beschriftet. Zum Glück bin ich von Mac-Fans auf der Arbeit umgeben, die hilfewillig, sofort Alt+7 in den Raum rufen, sobald ich laut Frage, wo der senkrechte Strich ist. Was würde ich ohne sie machen? Wonach würde ich bei Google suchen? So versteht man sich blind und ist schnell am Ziel.
Programme installieren ist anders, sehr anders, aber eigentlich so simple wie eine Textdatei von einem USB-Stick in das richtige Verzeichnis zu kopieren. Die ersten Programme waren schnell installiert, wobei einige vermutlich wirklich gute Apple-Programme kaum nutzen finden. Ich bin in Windows auf das Web-Interface von Google Mail umgestiegen, welches bisher in Prism lief. Mal sehen, wie ich dies auf dem Mac handhaben werde. Google Calendar würde ich gerne mit dem eingebauten Programm nutzen, muss allerdings feststellen, dass ein Sync nicht ohne weiteres möglich ist. Man braucht iPhone oder iPod Touch um die Funktion zu aktiveren (WFT?). Meine bisherigen Versuche mit Fluid sind (wenn ich es genau überlege), vermutlich am @-Zeichen gescheitert. Zuhause einen neuen Versuch wagen oder mal sehen, ob Prism auch unter Mac taugt. Ansonsten bin ich schon intensiver Chrome-Nutzer geworden und vermissen den Browser auf der Plattform. Firefox ist drauf, aber eben so – hm Oldschool.  Werde da noch etwas Feintuning benötigen, bis mir der Browser gefällt.
OpenOffice ist in der 3er Version auch schon mal auf das Macbook gewandert. Unproblematisch und da ich zum Großteil in Webinterfaces wie Blogs oder Wikis schreibe, eher eine Seltenheit. Somit werde ich das empfohlene NeoOffice erst ausprobieren, falls ich mehr als drei Dokumente pro Woche in einem Office-Programm schreibe. Schnell mal das Dokument speichern, bevor noch ein @-Zeichen auftaucht. Welche Tastenkombination ersetzt nochmal das STRG+S?
Fn+S? Nein. CTRL+S? Nein. ALT+S? Nein. CMD+S ist es. Werde definitiv Tage bis Wochen brauchen, um die jahrelangen Shortcuts ins Hirn zu prügeln. Das ist mir damals schon auf der englischen Tastatur nicht gelungen. Aber die sah auch nicht so gut aus. Ist ja in vielen Lebenslagen eine gute Motivation.
Vielleicht noch etwas zum brandneuen Macbook Alu. Ich habe keinen direkten Vergleich, deswegen  sind die Erfahrungen eher subjektiv, denn objektiv. Es ist klein, relativ leicht, hat eine wunderbare Tastatur und kommt schon sehr edel im Gegensatz zu den üblichen Notebooks.
Zur Tastatur: Ich liebe Notebook-Tastaturen. Die Tastatur im ersten Acer war bisher meine Lieblingstastatur. Allerdings schreibt sich die Apple-Tastatur schon nach wenigen Stunden super. Es macht Spaß, allerdings scheint der Abstand zwischen den Tasten etwas größer zu sein. Vertipper sind selten und es geht super von der Hand. Ich denke, dass ich noch viele Wörter darauf hinterlassen werde. Schwächen, wie z.B. schiefe Tasten hat mein Macbook nicht. Der Akku zeigt vollgeladen nach ca. 15min noch 5:38h an. Vielleicht nicht ganz real auf die gesamte Laufzeit zu schließen, aber ich habe nichts negatives über die Akku-Werte gehört.
Als Programmierer ist das Mac OS X ein Traum. Terminal einmal gefunden begrüßt es mit Java, Subversion, Maven, … Ein echtes Unix, mit allen bekannten Befehlen. Herrlich, da kann ein Cygwin und Putty unter Windows kein Ersatz sein. Nach 1-2h Download und installieren läuft bereits unser Produkt in Entwicklungsumgebung. Da verwundert es, dass kein Postgres installiert ist. Nicht dass es müsste, aber es war schon so viel vorhanden, dass ich fast schon selber installiert hätte. Morgen wird IntelliJ getestet und ich bin sehr auf die Geschwindigkeit gespannt. Auf jeden Fall werde ich wieder wesentlich mehr im Terminal unterwegs sein, als in Windows. Da meine Webserver auch Linux-basiert sind, wirklich sehr angenehm. Auf der anderen Seite möchte man aber auf den Komfort einer guten Oberfläche nicht verzichten und das war Linux lange Zeit nicht. Mein Umstieg ist vor einigen Jahren gescheitert. Seitdem waren dann die Karten verspielt und ein Ubuntu lief nur noch nebenbei.
Heute Abend werde ich den privaten Teil weiter einrichten, wobei Adium jetzt schon mein Herz als Messanger gewonnen hat. Ichat ist nett, aber kann eben nicht so gut mit mehreren Accounts umgehen. Der Video-Chat ist aber bestimmt sehr lustig.
Mal sehen, was meine Hardware zuhause dazu sagt. Ein Drucker im Netzwerk will angesprochen werden und eine Windows-Freigabe sollte etliche GB an Bildern über das Netz saugen, um iPhoto zu testen. Genug des Textes, gleich Köln HBF und einen viel zu langen Blog-Eintrag offline in OpenOffice verfasst. UMTS fehlt leider und ich glaube kaum daran, dass mein Handy als Modem dienen will, da dies noch nicht mal unter Windows geklappt hat (mit der Orginalsoftware).

Update:

Mittlerweile zuhause läuft iCal mit Webdav hervorragend zusammen. Leider sind zu viele alte Anleitungen im Netz. Jetzt fehlen noch die Kontakte und ich bin glücklich. Mails von der Arbeit werden schon in Mail bearbeitet und Google Mail läuft als Prism Webanwendung. Et läuft :)

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27 Okt 2008

Townster

Geschrieben von Simon um 8:15 Uhr

Soeben stolper ich in den Blogs über folgenden Eintrag:

http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/25/wochenende-21/

folgenden Artikel hatte ich im Google Reader überscrollt:

http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/15/townster-landet-auf-ebay/

Woher aber kannte ich die Seite? 

Soeben viel es mir wieder ein:

[07.04.2008 auf XING] Grund für Kontaktaufnahme: Hallo Herr Tiffert, wir sind zur Zeit auf der Suche nach ROR Entwicklern für unser Projekt “Townster” in Festanstellung oder auch Freelancer-Basis. Könnten wir uns diesbezüglich vielleicht einmal unterhalten falls Interesse von Ihrer Seite bestehen würde mehr zu erfahren? 

Schade drum

Eigentlich ein nettes Projekt, welches nach außen hin einen soliden Eindruck macht. Es zeigt aber auch, wie schwierig der Bereich ist. Trotz nettem Design, funktionierender Oberfläche und einigen Erwähnungen sind nur 7000 Benutzer zu verzeichnen. Nicht gerade die Menge, auf der man eine tragfähige Plattform hat.

Für 37.000€ sicherlich trotzdem ein Schnäppchen, wenn man in den Markt einsteigen will (sieht man sich einmal die Entwicklungskosten an). Zeigt auch, dass man ein solches Projekt nicht unbedingt über eBay an den Mann (oder Frau) bringen sollte.

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25 Okt 2008

Das Kind im Manne

Geschrieben von Simon um 15:25 Uhr

Mein altes Notebook ist in die Jahre gekommen und leistet jetzt meiner Mutter im Studium gute Dienste. Wer auch immer über Acer schimpft, dem kann ich in 5-6 Jahren und zwei Acer-Notebooks widersprechen. Keine Reparatur, nur eine defekte Festplatte nach über 2 Jahren (bei Notebooks fast schon ein Verschleißteil).

Etwas Neues muss her. Nachdem Apple auf der Arbeit langsam die Überhand gewinnt und auch auf Konferenzen ein starker Trend in dieser Richtung besteht, muss man natürlich der Masse folgen. Nein, der Masse folgen will ich nicht, aber es macht neugierig und von Umsteigern hört man wenig negative Töne. Ein Grund also, sich in Mac OS X einzuarbeiten und dort Erfahrungen zu sammeln. Wie bei mir üblich lese ich mich im Vorfeld tief in die Materie ein und stellte schnell fest, dass die Halbwertzeit der Plastik-Macbooks schon überschritten ist. Also wie schon beim damaligen iPod hieß es warten. Am 14.11. war es dann soweit. Gespannt lud ich den Newstracker, bis der Akku den Geist aufgab. Das Alu-Macbook war vorgestellt und ist ein wirklich schönes Teil. Leider in Deutschland dann immer noch nicht verfügbar, konnte ich es letzte Woche im Gravis anfassen. 

Dann die Überlegung, wo ich es kaufe. Beim Besuch von CompuStore in Bonn waren Geräte im Gegensatz zum Apple Online Store vorrätig, allerdings wollte der Verkäufer das Gerät vor dem Kauf nicht auspacken, was mich dann vom direkten Kauf abbrachte. Dann doch lieber online und als der Amazon-Status auf Lager sprang, war die Entscheidung gefallen. Gestern Abend bestellt und heute im Versand. Somit werde ich Montag gespannt an der Scheibe hängen und auf den DHL-Fahrer warten.

Wenn es so viel Spaß macht wie erhofft, würde ich gerne beide Windows-Rechner in Zukunft ablösen. Wenn es nicht so kommt, dann zumindest eine nette mobile Plattform, auf der ich im Notfall immer noch Windows laufen lassen kann. Allerdings gehe ich mit der Einstellung daran, Windows abzulösen, da XP ein Auslaufmodell ist und ich selbst bei meinem letzten Windows-Rechner auf Vista verzichtet habe. Es nervt einfach.

Demnächst mehr zu dem Thema.

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22 Okt 2008

Die tägliche Dosis

Geschrieben von Simon um 21:37 Uhr

Mal wieder abhängig. Lange trocken gewesen, doch die Droge Sport hat mich wieder fest im Griff.

Montag:
Lauftraining im Fahrtspiel

Dienstag:
Hantel schwingend die Fitness steigern

Heute:
Badminton

Morgen:
Lauftraining in den Morgenstunden

Freitag:
Könnte früher frei machen und bei gutem Wetter das Fahrrad durch Köln treten

Samstag:
eventuell Lauftraining auf Tempo

Sonntag:
eventuell langer Lauf in ruhigem Tempo

Definitiv süchtig. Aber einmal im Training macht es einfach Spaß. Ein guter Ausgleich zur sonstigen Arbeit. Sicherlich in dieser Intensitivtät nur, wenn man genügend Zeit und Helligkeit findet. Das wird in den Wintermonaten noch ein hartes Brot. Im Moment Tempotraining, um aus dem langsamen Marathon-Trott herauszukommen, den ich auch vor dem Marathon zu intensiv genossen habe. Vielleicht kann ich durch die Trainingsumstellung wieder einen höheren Trainingseffekt erzielen. Ruhetage gibt es natürlich normalerweise auch, aber mit 1-2 langen Läufen die Woche, kommt man insgesamt meist auf eine Stunde Sport pro Tag. Kein schlechter Wert, sollte man das über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten.

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15 Okt 2008

Password Pain

Geschrieben von Simon um 12:00 Uhr

Passwörter sind grausam, schmerzen und sind oft alles andere, nur nicht sicher. Warum fragt man sich, es gibt doch mittlerweile genügend Tipps, wie man sichere Passwörter erstellt. Ja, die gibt es, aber bei ca. 50 Online-Accounts, 30 FTP- und SSH-Accounts, 10 E-Mail Accounts, … hört der Spaß auf. Hier kann mir niemand erzählen, dass es eine gute Lösung gibt. Was ist sicher? Passwörter aufschreiben und überall ein anderes verwenden? Ich könnte kotzen, wenn ich bei den 20 täglich genutzten Webapps so sichere Passwörter habe, dass ich sie mir nicht merken könnte und sie von irgendeinem Zettel abtippe. Online oder in Dateien verwalten: noch schlimmer

Ein einziges Passwort für alles, ich möchte gar nicht dran denken, was passiert, wenn …

Meine bisherige Taktik beruht auf einer Gefahrenabschätzung. Wie gefährlich ist die Seite, welche Informationen hat diese Seite über mich, wie wichtig sind mir Informationen die hinter der Seite verborgen sind. Aber alle Passwörter sind im Kopf. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Schon mal ein Passwort im Klartext geschrieben und es nicht erkannt, weil man es immer blind tippt? Ein gutes Gefühl. So langsam wird es aber einfach zu viel. Wenn man auf manche Seiten nach Monaten oder Jahren trifft und plötzlich etliche Kombinationen probiert, wird es langsam kritisch. Wer weiß, ob nicht irgendwann wirklich ein Passwort auf der Strecke bleibt. 

Deswegen will ich versuchen, ein Passwort-Programm zu verwenden. Ich sehe dabei aber auch verschiedene Gefahren:

  • sicheres Passwort pro Account: man hängt von dieser Software ab
  • verschiedene Computer an denen man arbeitet
  • Aufwand für Verwaltung und Abruf
Der erste Punkt stört mich am meisten. Ich kann super sichere Passwörter abspeichern, aber falls mir im Worst Case die Datenbank verloren geht, bin ich verloren. Man stelle sich den Spaß vor aus E-Mail-Accounts, Webservern und Co ausgesperrt zu sein. Passwort-vergessen-Funktion? Bei Online-Diensten eventuell, aber bei einem Root-Server (ich spüre Panik in mir).  Patentlösung habe ich keine, aber der Trend geht zu besseren Passwörtern. Per Synchronisation lässt sich zumindest die Gefahr des Worst Case minimieren. Die Überlegung ist auch ein Ausdruck der Passwörter, aber da sträuben sich die Nackenhaare. Ich habe diese zum Teil noch nie gelesen und jetzt soll es ein Dokument geben, auf dem diese drauf stehen. Werde ich mir noch überlegen. Plötzlich wird in der Online-Welt das gute alte Bankschließfach interessant. 
Zu den Tools: 
Eine Lösung muss folgendes können:
  • Windows
  • Mac 
  • (mobil)
  • sicherer Sync zwischen mehreren Rechnern
  • (Ausdruck)
  • einfach
  • gut integrierbar
Lifehacker hat in letzter Zeit einige interessante Umfragen zu diesem Thema gestartet die KeePass als gutes Programm hervorheben. Heute gab es dann noch ein Posting, was unbedingt zum Ausprobieren anregt. Man nehme KeePass als Passwort-Safe und DropBox als allgemeine Synchronisation zwischen Pcs. Speichert man die geschützte Passwort-Datenbank im Sync-Ordner, so kann man mit mehreren Pcs darauf arbeiten und hat auf allen Rechnern die Passwörter zur Verfügung. Da ein Arbeitskollege DropBox für normale Dateitransfers empfohlen hatte, war es eine gute Gelegenheit beides zu kombinieren.
Passwörter sind einfach das Grauen, mal sehen wie gut sich die Lösung in der Praxis bewährt. Vielleicht werde ich mal in ein paar Wochen berichten, wie viel Spaß die Lösung macht. Die programmierbaren Befehle in KeePass haben auf jeden Fall Potential.

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14 Okt 2008

Warum nur? Schlechte Designs

Geschrieben von Simon um 11:04 Uhr

Da zerbricht man sich die Gedanken, wie man ins Jahr 2008 passende Powerpoint-Präsentation baut, ist um einige Erkenntnisse reicher und trifft dann auf:

http://www.awesomebackgrounds.com/templates.htm

Ich bin blind, ehrlich, zwar nur temporär, aber wer auf einer hässlichen Seite für hässliche Templates wirbt, die ins Jahr 2000 passen, der hat irgendwie die Evolution in dem Bereich verpasst. Leider dauert die gefühlte natürliche Selektion im Web länger, da es für sich sehr kurzlebig ist.

Um nicht im nächsten Vortrag über so ein Template zu stolpern, dem seien die Bücher Presentation Zen, Slide:ology und auch der Blog von Garr Reynolds ans Herz gelegt.

Noch schlimmer ist die Verwendung von awesome im Namen der Webseite. Seit der geliebten awesome Toolbar im Firefox 3 gehört es für mich zu den besten Adjektiven des Jahres 2008.

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