Silence

Stille – zumindest kontrollierte Stille im Sinne von ausgegrenzten Umgebungsgeräuchen. Ich habe es getan. Apple-Kopfhörer in die Tasche gepackt und meine frisch von Amazon eingetroffenen Create EP630 In-Ear angezogen. Gehören zur Generation der Gehörgang-Kopfhörer, die relativ dicht abschließen. Hatte ich schon mit meinem Handy gehabt, bin aber aufgrund der Coolness nach dem Kauf des Ipod Nanos zu den weißen Orginalkopfhörern gewechselt. Leider sind diese nicht sehr laut und grenzen aufgrund ihrer Bauweise Umgebungsgeräuche nicht gut aus. Auf Zugfahrten kann es dann trotz Musik nerven und da trotz Lautstärke nicht sehr viel Bass ans Ohr kommt, ist das Gerede immer noch im Hintergrund.

Bisher bin ich mit dem Kauf der Creative-Kopfhörer recht glücklich und zu einem günstigen Preis kann man nicht allzuviel verkehrt machen. Audiophiler Hörer bin ich auch nicht, weswegen ich nicht 100€ für einen minimal besser klingenden Kopfhörer ausgeben muss.

Kopfhörer an und…

… ahhhh, Augen zu, das Meeresrauschen der Musik, die Gedanken schweifen, in Gedanken singen Fanta4: Mit dem Tag am Meer

Alternative:

4 Reihen wollen am HBF in die Straßenbahn, Gedränge hier, Geplauder dort, hier ein Handy-Telefonat, dort eine Gruppe von drei Jugendlichen, die lautstark über das Wetter reden.

Musik an:

Singend: Mit dem Tag am Meer

Album: Fantastischen Vier – Mtv Unplugged – Track 11

JUG-Cologne: heute Terracotta

Bei schwül warmen Wetter habe ich pünktlich den Vortrag von Jonas Bonér zum Thema Terracotta erreicht.

Zum Vortrag:
Der Vortrag war gut. Zwar eine typische Powerpoint-Präsentation, die aber nicht abgelesen werden brauchte. Jonas erzählte angenehm viel um die Punkte herum und man konnte dem Vortrag gut folgen. Zwar kein Presentation-Zen, aber angenehm.

Zu Terracotta:
Wie die meisten wohl wissen, bin ich Frontender. Zwar Java-lastig, aber bisher nie in der Situation gewesen, selber einen Cluster aufzusetzen. Das genau ist die Aufgabe von Terracotta. Einen Cluster aufzusetzen, ohne auf API-Level arbeiten zu müssen. Vorraussetzung ist Multi-Threading-Code, der dann von Terracotta genommen wird und auf einen Cluster aufgeteilt wird. Somit hat man ein Network-Attached-Memory, welches von allen Server-Knoten geteilt wird. Fällt ein Knoten aus, so kann ein anderer die Arbeit übernehmen. Das ganze passiert auf JVM-Ebene, sodass der eigentliche Code nicht davon beeinflusst wird. Die Verwaltung übernimmt dabei der Terracotta-Server, der mindestens auf zwei Server aufgeteilt sein sollte (Single-Point-of-Failure vermeiden). Diese Server managen dann die Verteilung des Memories über alle Knoten. Dabei können zwei Terracotta-Server schon einige Knoten verwalten. Die Rede war von bis zu 100 Knoten bei nur zwei Terracotta-Servern. Die Konfiguration kann für die eigene Anwendung vorgenommen werden, existiert aber bereits für viele Frameworks und Server. Neben Hibernate, Spring, Struts, Tomcat, JBoss, … waren viele weitere dabei. Zu Terracotta gehört auch eine Admin-Konsole, in der man den Status des Clusters sehr schön betrachten kann. Vorteile sieht Terracotta selber in der Geschwindigkeit seiner Cluster-Lösung, die besser funktionieren soll, als hausgemachte von z.B. Applikationsservern. Terracotta ist sein 1,5 Jahren OpenSource, wobei ein Copyright-Vermerk „Powered by Terracotta“ zur Lizenz gehört.
Sicher ein interessantes Thema, da man mit Amazon in Kürze große Servermengen hochziehen kann.