Montag, 16 Tag und business as usual

Wie sieht also der typische Tag aus?
Um 7.30 Uhr aufstehen, merken, dass es wieder verdammt warm ist, fertig machen, wundern, dass die Nachbarin heute nicht vor mir im Bad ist (wohl Urlaub) und mich so gegen 8.30 Uhr auf den Weg Richtung Arbeit begeben. Irgendwann vor 9 Uhr eintrudeln, Mails und weitere Sachen erledigen, schauen was noch zu tun ist.
Dann mal kleien Besprechung im Team halten, wie es aussieht und wo noch weitere Arbeit steckt. Arbeiten erledigen und dann ist es fast auch schon Mittag. Also losgehen und ein Baguette belegt mit Brie und Salat im „The Hole Hog“ (ca. 50% aller Menschen hier gehen dort anscheinend ihr Mittag holen) besorgen.
Ab auf die Wiese zu den anderen Praktikanten, merken dass es wieder verdammt warm ist und dann auch irgendwann wieder zur Klimaanlage flüchten.
Arbeiten erledigen, die Seite nach Problemen durchstöbern und noch ein paar Sachen fixen. Informationen aus allen Ecken besorgen, was noch an Content fehlt, …
Da uns heute ein Praktikant verlässt, geht es wohl gleich noch in den Pub. Dann nach Hause, um noch kurz am Notebook ein paar Sachen zu erledigen und was zu lesen.

Update

Jaja, Notebook und lesen, als ich nach zwei Guiness und langer Zeit im Pub dann endlich zuhause angekommen war, musste ich erst einmal etwas essen, da ich bisher nur ein Baguette gegessen hatte.
Nach dem Essen war es dann auch schon 23 Uhr, sodass ich noch kurz ein paar Sachen aufs Notebook aufspielte und dann schlafen ging.

15 Tage und der Tag des Bügelbretts

Sonntag, ausschlafen angesagt. Jo, so gegen 10 Uhr aus dem Bett gekramt und das Notebook hochgefahren. Dann mit Arbeiten zu meinem Download Skript angefangen und recht weit gekommen.
Mittag, hm, was könnte man essen, am besten die beiden Kräuterbutterbaguettes, die noch im Kühlschrank lagern. Also Minibackofen auf und das erste Mal richtig getestet. Jo, alles geklappt und gut geschmeckt.
Dann noch ein paar Sachen am Notebook gemacht, um dann Fulham etwas näher zu erkunden. Wahnsinn, hätte gar nicht gedacht, dass hier so viel Geschäfte sind. Also einen neuen Supermarkt erkundet, Salz und Waschmittel geholt. Dann die Straße weiter runter in der Suche nach einem Bügeleisen, aber keins gesehen. Allerdings fielen mir Bügelbretter auf, die bei einem Ramschladen an die Tür gebunden waren. Wahrscheinlich sind sie mir deswegen aufgefallen, weil sie so hässlich waren. Also rein in den Shop und nach dem Preis gefragt. Unschlagbar dachte ich mir und nahm das Zweithässlichste. An weiteren Einkaufsbummel war mit dem Bügelbrett unterm Arm nicht zu denken, also wieder die 20min zurück zur Wohnung damit. Ich hoffe es haben mich nicht zu viele Menschen mit dem komischen Ding gesehen, denn es sieht grauenhaft aus (siehe Galerie -> Wohnung).
Ausgepackt, aufgestellt und froh gewesen, dass es stehen blieb. Also schnell wieder zusammenklappen und hinterm Schrank verstecken.
Beim Bummeln wollte ich eigentlich noch ein paar Geschäfte durchgeschaut haben, also machte ich mich nach einer Stunde nochmal auf den Weg. Erstes Sportgeschäft und direkt super günstige Joggingschuhe ergattert (Nike Sportschuhe, für unschlagbare 22 Pfund, 33/euro;).
An weiteres Einkaufen war aufgrund der leeren Geldbörse und des Schuhkartons nicht zu denken, also wieder zurück zur Wohnung.
Mittlerweile war es dann spät genug, dass ich mich auf den Weg nach London City machen wollte. Also ab zur Tube und Nähe St. Pauls Cathedral ausgestiegen. Kirche gesucht, um tolle Photos zu machen, aber sie wird gerade restauriert und ist innen und außen mit Gerüsten geschmückt. Trotzdem eine Runde drinnen gedreht und habe mich dann doch für 20min niedergelassen. Ein Trompeter in Begleitung mit einem Klavier hatte eine so tolle Akustik da drinnen, dass ich mich von der Hektik der Stadt erholen konnte.
Danach ging es wieder raus und ich sah die Millenium Bridge, also ab in die Richtung, wo ich dann auch das Tate Museum entdeckte. Bevor ich die Brücke aber überquerte, erst nochmal runter zur Themse, wo ein paar Biker ihre wirklich genialen Tricks vorführten.
Dann rüber zum Tate Museum, welches aber schon geschlossen hatte, aber einfach gewaltig von außen wirkte. Dann ging es die Themse runter zur Tower Bridge, welche schon etwas entfernt ist. Dabei das Leben in London genossen und angeschaut.
Da ist sie dann gewesen, London Bridge, ein wirklich tolles Bauwerk von dem ich sofort einige Photos machte. Dann rüber über die Brücke und noch eine Runde um den Tower gedreht.
Mittlerweile hatte ich schon so viele Kilometer zurückgelegt, dass die zwei Baguettes meinen Hunger nicht deckten. Da ich aber keine günstige Möglichkeit fand, meinen Hunger zu besiegen, machte ich mich müde auf den Weg zurück. Eigentlich wollte ich ein paar Nightshots von der Tower Bridge gemacht haben, aber das hätte noch 2h gedauert, die mir zu lang gewesen wären.
Zuhause ging es dann ans Photos sichten und bearbeiten. Außerdem Abendbrot, wo ich das Knäckebrot mit Schinken und Kräuterfrischkäse garnierte.
Dann noch kurz am Downloadskript gearbeitet und mich schlafen gelegt.