Ironman 70.3 Wiesbaden

Foto 1Es ist vollbracht, ich bin stolzer Finisher des Wiesbadener Ironman 70.3. Aber erst mal zurück zum Anfang. In der Saisonplanung ist die Halbdistanz in den letzten Jahren immer mein Highlight gewesen. So auch dieses Jahr. Oft hat man aber nur diesen einen Tag und der muss perfekt laufen, sonst war das ganze Training umsonst, was wirklich ärgerlich ist. Die Kölner Halbdistanz für 2014 hatte ich bereits im letzten Jahr gemeldet, also musste eine weitere Halbdistanz hinzu. Im Juni hatte ich die Wahl zwischen den 3 Wettkämpfen der Landesliga oder einer Halbdistanz. Ich entschied mich für die Landesliga und suchte somit eine Halbdistanz im Spätsommer. Das stellte sich gar nicht als so einfach heraus und eigentlich war da nur Wiesbaden, wenn man nicht allzu weit reisen wollte. Zudem wollte ich mal ein Ironman Rennen mitmachen.

Dabei muss man wissen, dass Ironman ein Triathlon-Veranstalter ist und sich der Name nur für die Langdistanz eingeprägt hat. Ich habe aber nur die halbe Distanz gemacht. Klingt nach halben Sachen, ist aber auch schon ausreichend, wenn man sich die Dimensionen vorstellt. Die 1,9km Schwimmen entsprechen 76 Bahnen im Schwimmbad. Danach folgen 90 Kilometer Rad, also von Köln nach Aachen (70km) + 20km, um die 90km voll zu machen. Am Ende folgt ein Halbmarathon also von Aachen nach Alsdorf Ofden und wieder zurück. Das muss ich mir selber immer ab und zu wieder vor Augen führen, um das Geleistete in Relation zu setzen. Wie macht man das überhaupt? Durch sehr viel Training über mehrere Monate.

Dank meinem Trainer fühlte ich mich gut vorbereitet und hatte vor der Gesamtstrecke keine Angst, aber Respekt. Wiesbaden gilt als eine der härtesten Ironman 70.3 Strecken, vor allem aufgrund des Radstrecke, aber was viele nicht wissen, auch wegen der Laufstrecke.

Die Anreise erfolgte bereits am Vortag. Erst die Start-Unterlagen in Wiesbaden besorgen. Dann alles vorbereiten. Etliche Aufkleber mussten auf Helm, Rad und Beuteln verteilt werden. Drei verschiedene Beutel für die beiden Wechsel Schwimmen/Rad, Rad/Laufen und für hinterher wollten gefüllt werden. Dann folgte um 15 Uhr die fast einstündige Wettkampfbesprechung. Das habe ich so noch nie erlebt, hat aber alle Fragen beantwortet und auf wichtige Punkte hingewiesen. Danach ging es mit fertig gepackten Taschen und dem Rad in den Shuttle-Bus zur 30min entfernten Wechselzone 1. Radplatz gefunden, allerdings Schuhe und Helm im Beutel gelassen, da es nachts regnen sollte. Aufgrund des starken Windes waren Überhüllen verboten und die Schuhe wären nass gewesen. Beutel abgegeben, Zeitmess-Chip erhalten und mit dem Shuttle zurück nach Wiesbaden. Dort dann ins Restaurant und die kohlenhydrat-reiche Nudelportion bestellt. Ansonsten habe ich die Woche wenig Magie bzgl. des Essens betrieben – einfach gesund in Maßen ernährt. Mein Hotel war nicht in Wiesbaden, da ich mit meiner Buchung spät dran war und die verbliebenen Hotels entweder extrem teuer oder schlecht (laut) bewertet waren. Also nach dem Essen ab ins Hotel mit der Warnung, dass ich sehr früh Abreise. Gar nicht so einfach und so hatte ich zum Glück das Bargeld passend, um mich nicht morgens damit herumschlagen zu müssen. Im Zimmer dann die Trinkflaschen gefüllt, die Kleidung bereit gelegt und mich um 21 Uhr ins Bett gelegt.

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Um 4 Uhr klingelte der Wecker. Ich fühlte mich fit und so frühstückte ich auf dem Zimmer das Toast mit Honig. Noch ein paar Brote für später, ab in die Dusche und um 5 Uhr saß ich im Auto auf dem Weg nach Wiesbaden. Um die Uhrzeit war es zum Glück einfach einen Parkplatz zu finden. Leider sind die Parkplätze in Wiesbaden nicht einheitlich und so muss an manchen Stellen auch sonntags ein Parkschein angebracht werden (am Parkplatz vom Vortag nicht). Also noch mal umparken. Rad aus dem Kofferraum, Wechselbeutel Nummer drei dabei und ab zum Shuttle Bus. Ausgestiegen ging es noch 300m zum Wechselplatz auf dem in der Ferne Musik und Bässe wummerten – wie der Gang in die Arena – Gänsehautgefühl. Auf dem Wechselplatz angekommen die Trinkflaschen und den Garmin ans Rad. Das angekündigte Gewitter für den Tag war nur Regen, der um 5 Uhr durch war und es sollte bis zum späten Nachmittag trocken bleiben. Also den Wechselbeutel wieder geholt. Schuhe direkt ans Rad, Startnummer und Helm auf dem Rad abgelegt. Es durfte nichts am Boden liegen, was ungewohnt ist. Später hätte ich mir mein Handtuch am Boden gewünscht. Alles fertig und noch ausreichend Zeit. Ab zu den Dixie-Klos, die in ausreichender Menge vorhanden waren.

Die Zeit tickt, also Babyöl an Beine, Arme und den Nacken und ab in den Neoprenanzug. Der See ist ein Baggersee und hatte gefühlt sehr sauberes Wasser. Allerdings war das Wasser nicht klar (Sand o.ä.) und so war die Sicht gleich null. Egal, kann eh nicht gut hinter Beinen schwimmen. Am Start weit zur Seite gegangen, um notfalls nach außen ausweichen zu können und außerhalb der Schlägereien mein Schwimmen hinter mich zu bringen. Es gab mehrere Startgruppen und so waren ich mit ~200 Triathleten am Start. 3min, 2min, 1min Startschuss. Ich komme gut in den Rhythmus und kann frei schwimmen. Um die erste Boye herum wird es nochmal voller, aber auch unkritisch. Dann folgt ein kurzer Landgang – das hatte ich noch nie und ist unglaublich anstrengend. Ich merke, wie stark ich atme und werfe mich wieder in die Fluten. Es folgt die etwas längere Strecke zurück. Dabei schwimme ich mittlerweile komplett frei, konnte aber beim Landgang sehen, dass ich irgendwo im Mittelfeld liege. Es folgt ein Zickzackschwimmer, der erst von links kommen voll in mich reinschwimmt. Ich kreuze ihn mit geradem Blick auf die nächste Boye. Wenige Minuten der gleiche Spaß von der anderen Seite. Warum nur? Egal, weiter geht’s in gutem Rhtythmus. Ich fühle mich wohl und sehe das Ziel rechts liegen. Weit ans Ufer ran und schon werde ich von Helfern hochgezogen. Der Ausstieg ist mit Sand präpariert. Der allerdings so tief ist, dass man ganz schön kämpfen muss vorwärts zu kommen. Oben den Beutel finden, ins Zelt und runter mit dem Neo. Meine Füße sind voller Sand und ich wünsche mir ein Handtuch, habe ich aber nicht dabei. Beutel auf den Haufen und beim Laufen zum Rad merke ich, wie gut es heute läuft. Am Rad geht es fix. Helm auf, ins Startnummernband gestiegen und schon geht’s zum Radaufstieg.

Die ersten Tritte fühlen sich gut an. Bei den Ligastarts habe ich die Taktik verfolgt niemanden vorbei zu lassen. Als mittelmäßiger Schwimmer und guter Radfahrer hat mich das motiviert. Heute war ich bei dem Feld vorsichtiger, was auch gut so war. Der Kurs ging erst recht kurvenreich und flach durch mehrere kleine Orte. Manche schrieben im Vorfeld, dass der Asphalt so schlecht wäre (Schlaglöcher, …), was ich an keiner Stelle im Rennen so bestätigen konnte. Ich überholte ganz gut und wurde nur selten selber überholt, dann aber so schnell, dass ich auch keine Lust hatte dem Tempo zu folgen. Die Kräfte wollten auf der Radstecke eingeteilt werden. Dann wurde es welliger und die ersten starken Anstiege trieben mich bis runter in den ersten Gang. Ich war mit dem Triathlonrad unterwegs, was von der Übersetzung nicht so weit runter geht, wie mein Rennrad. Das merkte ich an den folgenden Anstiegen auch kräftig. Ich fahre gerne mit einer hohen Trittfrequenz die Berge hoch. Die Steigungen waren aber so steil, dass ich gut kämpfte und gerne noch 2-3 Stufen runtergeschaltet hätte. Ich kann nur jedem raten, der in Wiesbaden starten will, seine Übersetzung zu prüfen und eventuell noch mal neue Ritzel zu besorgen. Dann kam sie, die Platte. Am Vortag bereits mit dem Auto gefahren, wusste ich in etwa was mich erwartet. Ein 5km Anstieg aus Wiesbaden heraus. Ein hartes Ding, aber ich hatte mein Tempo gefunden und konnte gut überholen. Manche schrieben, dass es in Wiesbaden nur bergauf geht. Das kann ich bestätigen. Es gibt nach dem Anfang einfach keine Rollerstücke mehr, bei denen man flach fahren kann. Es geht entweder steil berg runter oder bergauf. Die Abfahrten sind zum Teil genial. Auf perfektem Asphalt vollständig gerade oder mit leichten Kurven ging es bei mir mit bis zu 80km/h auf dem Auflieger die Berge runter. Es gibt 2-3 kritischere Abfahrten und eine S-Kurve. Dann kommt man durch einen Ort, biegt ab und hat die nächste Steigung wieder vor sich. Bei Kilometer 70 merke ich dann beide Oberschenkel mit einer leichten Krampfneigung. Vermutlich durch den hohen Druck auf dem Pedal durch die fehlenden Gänge, geht es zum Glück weg. Noch einmal die Platte von der anderen Seite rauf, was wesentlich unkritischer ist und dann nur noch runter nach Wiesbaden. Der Asphalt in Wiesbaden ist unebener, aber die Kurven gut ausgeschrieben. Ich habe zwar nicht den erhofften Schnitt gefahren, bin aber unter 3h geblieben und wusste, dass ich mein Tempo getroffen habe ohne zu überziehen. Raus aus den Schuhen und die letzten Meter noch mal mit dem Tempo in die zweite Wechselzone. Ich fühle mich weiter gut und die Suche nach dem Beutel wird von den Helfern super unterstützt. Helm aus, rein in die Socken und Laufschuhe und los geht es auf die Laufstrecke.
Die ersten Meter sind locker und ich bin gespannt, wie der Halbmarathon klappt. Nach einer kurzen Schleife ist man im Kurpark und es geht die ersten Kilometer immer leicht nach oben. Zum Glück geht es im zweiten Teil der Runde entsprechend bergab, um am Ende noch einen kleinen Hügel vor der zweiten Getränkeausgabe nach oben zu gehen. Leider ist es schwierig seine Pace zu bestimmen, ich bin aber in der ersten Runde gefühlt ganz gut unterwegs. Ich merke aber auch, dass ich von vielen anderen überholt werde, also ein Gegensatz zum Radfahren. Dies kannte ich aber schon von den Ligawettkämpfen. Ich habe es dieses Jahr bisher nicht geschafft, mein Lauftempo wesentlich zu verbessern. Die Getränkestationen sind gut und nach einem Gel zu Beginn schwenke ich auf Wasser und Cola. Es ist nicht sonderlich warm, weswegen die Flüssigkeitszufuhr einfach ist. Mit der Zeit füllt sich die Laufstrecke, da vier Runden zu laufen sind und immer mehr Athleten vom Rad auf die Laufstrecke gewechselt sind. Es ist aber immer genügend Platz, außer an den Verpflegungsstationen wird es enger. In der zweiten Runde merke ich meinen Körper deutlicher. Das Laufen wird schwerer und ich versuche mich zu fokussieren. Die Gedanken kreisen, ich will aber auf alle Fälle durchlaufen. Das Tempo sinkt auch, allerdings versuche ich mich nicht von der Garmin-Uhr verunsichern zu lassen. Das Körpergefühl zählt und was geht, das geht. Zum Ende der Runde fange ich mich wieder und habe schon mal die Hälfte der Strecke hinter mir. Die dritte Runde läuft in etwa wie die zweite Runde, allerdings merke ich am Ende, dass das Anlaufen nach der Startwende doch arg holprig ist. Das nächste Armband für die Runde geschnappt und da ist sie, die finale Runde. Ein Blick auf die Uhr zeigt beim ersten Teil der Runde eine 6 vor der Pace. Ich will meine Gesamtzeit gar nicht wissen, und schleppe mich die dauernde Steigung hoch. Nach der ersten Verpflegungsstation leicht steiler fühlt es sich wie blei in den Füßen an. Egal laufen, laufen, laufen. Um mich herum wird das Feld auch langsamer, wobei ich einfach mein Tempo laufe und ich für taktische Spiele nicht mehr zu haben bin. Der feste Schotter ist gut zu laufen, aber ich will nur noch ins Ziel. 16km, 17km, 18km, 19km, nur noch 2km – gleich die Verpflegungsstation und dann ab ins Ziel. Ein letzter Mal am Kurplatz vorbei, das vierte Band besorgt und in die Schleife zum Ziel eingebogen. Geschafft, ich bin happy, aber der Lauf hat Kräfte gekostet. Ich werde gefragt, ob alles gut ist – also hat man mir den Kampf wohl angesehen.

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Im Zielbereich stürze ich mich dann auf die Getränke und will nur noch sitzen. Das mache ich auch und komme langsam wieder zu Kräften. Nach 30min fängt es an zu regnen und donnern. Zum Glück für die Athleten auf der Strecke zieht das Gewitter vorbei. Ich mache mich auf den Weg zu meinem Rad und packe meine Sachen zusammen.

Den Halbmarathon habe ich in ~1:50 gelaufen. Hat sich schlimmer angefühlt, allerdings ist in Bezug auf die Platzierung damit kein Blumentopf zu gewinnen. Das Feld vor mir läuft 10-20min schneller, aber das war heute nicht drin. Mit dem Tag bin ich aber insgesamt sehr zufrieden. In keiner Disziplin überpaced, Schwimmen war super, Rad hat gut geklappt und beim Lauf bin ich stolz durchgelaufen zu sein, auch wenn es härter wurde. Alle Wechsel waren gut und auch die Ernährung hat gut geklappt. Eigentlich wollte ich meine Powerriegel essen, war aber froh Gels dabei zu haben und auch noch unterwegs welche zu bekommen. Mein Apfelsaft/Wasser/Salz-Mix hat sich während der Trainings bewährt und war in der Aeroflasche dabei. Ich weiß jetzt, wie ich Köln gestalte, auch wenn mir die frühe Uhrzeit des Starts in Wiesbaden entgegen kam.

Den Veranstalter Ironman merkt man an vielen Stellen. Sehr gut organisiert, viele Details, viele Standards. 30 Seiten PDF-Info im Vorfeld, ein gut gemachtes Magazin zum Wettkampf, die Startbesprechung, … Braucht man das alles? Es ist auch eine Kostenfrage, denn der Wettkampf ist doppelt so teuer wie meine Köln-Anmeldung auf der gleichen Distanz. Preis-/Leistung würde ich somit als befriedigend bezeichnen. Das Wochenende hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Jetzt einen Tag nach dem Wettkampf geht es mir auch gut. Ein paar Scheuerstellen, normalen Muskelkater und der Nacken sind zum Glück alles, was sich heute bemerkbar macht. Ich freue mich auf die Regenerationswoche und bin umso gespannter auf die Halbdistanz in Köln in wenigen Wochen.

Radmarathon Condor-Flug TSV Immendorf

Am Anfang der Saison steht die Saisonplanung. Schon letztes Jahr war mein Ziel endlich wieder an einem Radmarathon teilzunehmen. Leider klappte es nicht und so stand das Ziel dieses Jahr wieder auf meinem Plan. Da der Plan dieses Jahr mit Trainer wesentlich strukturierter ist, klappte es am Sonntag mit dem Radmarathon.

Aber erstmal: was ist so ein Radmarathon und wie ist er mit einem Laufmarathon vergleichbar? Die Gemeinsamkeit: Er ist lang – bei einer Streckenlänge von 200km+ ist man damit auch wesentlich länger als bei einem Laufmarathon unterwegs. Aber er ist meist an eine RTF (Radtourenfahrt) angegliedert und somit gibt es z.B. weder Zeitnahme noch Sieger. Es gibt auch Pausen, die sogar mit warmen Essen und Nachtisch vieles mit sich bringen, was das Herz begehrt. Der Wettkampfcharakter ist also nicht gegeben, allerdings ist die Dauer des Sports wesentlich länger. Meinen ersten und bis dahin einzigen Radmarathon bin ich 2010 mit einem 25er Schnitt gefahren. Somit sitzt man bei 200km 8h im Sattel. Ohne Pausen, ohne Anreise – nur pedalieren.

Beim Radmarathon 2010 bin ich bei Kilometer 170 in einen Hungerast gefahren, weil ich zuvor Magenprobleme hatte und die Verpflegung einfach nicht mehr runterbekommen habe. Das sind Erfahrungen die man hoffentlich nur einmal im Leben macht, aber die den Erfahrungsschatz eines Sportlers definitiv erhöhen. Man kennt die Vorzeichen und weiß, wie man solche Situationen im Vorfeld vermeidet. Das Gefühl bald kraftlos mit dem Rad umzukippen, um dann an der nächsten Verpflegungsstation mit Powerbar-Riegeln und 30min Pause doch wieder richtig Kraft zu haben. Die Powerbar-Riegel hielten auch genau 25km, weswegen ich auf den letzten 5km die 100m auf meinem Tacho runterzählte und hoffte den Zielort sitzend auf dem Rad zu erreichen. Im Ziel verbrachte ich noch eine Stunde auf einer Bank, um geordnet nach hause fahren zu können. Dieses Erlebnis hat mich 2010  noch 2 Wochen danach begleitet. Läufe mit wesentlich erhöhtem  Puls und eine ingesamte Kraftlosigkeit haben mir großen Respekt eingeflößt und schlussendlich auch dafür gesorgt, dass ich trotz viel Training erst 4 Jahre später den nächstne Anlauf gewagt habe.

Die Woche vor dem Radmarathon ist vor allem mit einem Blick auf die Wetter-App geprägt. Bitte nur kein Dauerregen, keine Gewitter. Leider sagte die Wettervorhersage zu Beginn der Woche ein Gewitter für den Sonntag vorraus. So lange hin, das ändert sich ja eh noch – war da mein Gedanke. Leider änderte sich das Bild über die gesamte Woche nicht. Extreme Hitze an den Vortagen und ein Gewitter am Sonntag. Neben dem Wetter ist das Material der zweite Punkt. Am Wochenende zuvor habe ich in den Niederlanden am Meer zwei Radtouren unternommen, bei dem die Tour am Sonntag Regen mit sich brachte und mit einem schleichenden Plattfuss für einen vorzeitigen Abbruch der Tour sorgte. Also stand eine Säuberung vom Sand und eine genaue Prüfung des Hinterrads auf dem Plan. Der Plattfuss lag wohl am Ventil, aber zur Sicherheit wechselte ich den Schlauch und checkte den Reifen auf eventuelle eingeschlossene Glassplitter. 7,5 Bar drauf, Bremsflächen reinigen und Bremsklötze säubern – fertig. Vorne auch noch mal der Check, Luft drauf, Bremsflächen reinigen und rein. Mit WD40 noch mal an alle beweglichen Teile außer Kette, die mit Kettenwachs noch mal auf Hochglanz und leisen Lauf getunt wurde. Zufrieden packte ich das Rad ins Auto, denn die 200km und 6 Uhr Start reichten aus. Da brauchte ich die 20km Anfahrt nicht noch zusätzlich (auch wenn ich das normalerweise schon vermeide).

Um 5 Uhr klingelte der Wetter und der Blick aus dem Fenster zeigte: REGEN. Regen? Was zum Teufel? Die Wetter-App sagte immer noch einen Niederschlag von 0,0mm für den Vormittag an. Der Regenradar zeigte aber ein schönes Regenband, welches sich wohl über die nächsten 1-2h über Köln bewegte. Würde wohl wieder trocken werden, aber Schade um die intensive Radpflege am Vorabend – zwar nötig, aber auch schnell wieder dahin. Rein in die Radklamotten – achja, was zieht man bei so einer Tour an?
Ich setze auf wenige Teile, die ich intensiv gefahren habe. Mavic-Hose mit normalem Polster (behandelt mit Assos-Creme), ein normales Trikot und bei dem warmen Wetter kein Unterhemd. In den Taschen finden später 2 Powerbar-Riegel (sicher ist sicher), ein wasserdichter Beutel für Geld, Geldkarte, Bahnkarte und Stempelkarte sowie mein Schlüssel wieder. Mit Regen und Gewitterwarnung am Nachmittag kommt das Handy heute nicht mit. Regenklamotten braucht man bei der Wärme nicht. Nass ist nass und mit Regenklamotten ist man unten drunter nicht weniger nass. Die Sonnencreme ließ ich weg, da die freien Stellen von etlichen Kilometern dieses Jahr braungebrannt sind. Im Gegensatz dazu trage ich seit dem Frühjahr „permanent“ Radsachen in hell darunter.

Ich steige ins Auto und komme bei leichtem Regen am Startort an. Von den Helfern vor Ort auf die Parkwiese eingewiesen, zeigt sich, dass Radfahrer ein besonderes Volk sind. Wer würde sonntags um 6 Uhr am Sonntag morgen bei Regen draußen sein? Schaaren von Radfahrern natürlich. Die wohl kleinste Qual des Tages. Radschuhe an, Helm auf und ab an die Anmeldung. Neuerdings mit QR Code zieht die Moderne auch in den Sporthallen der RTFs ein. Für den Radmarathon gab es ein gelbes VIP-Band für die gute Verpflegung unterwegs. Mit dem Spruch „das Regengebiet zieht wieder ab“, rolle ich zum Start, um mir den ersten Stempel zu holen.

Die ersten Meter rolle ich alleine und versuche in den Tag zu kommen. Ich überhole die ersten Radler, ohne aufs Tempo zu drücken, will aber bei regennasser Straße auch keinen Windschatten suchen. Ich lasse es gemütlich angehen, es sind ja noch ein paar Kilometer zu fahren. Auf dem Garmin Tacho ist die Stecke eingespeichert, um unterwegs nicht zu viel Zeit mit der Suche nach Fahrtmarkierungen zu verlieren. Allerdings ist alles super ausgeschildert. Nach 15km glaube ich meinen Augen nicht. Wen sehe ich da, die Truppe an Radlern, mit denen ich 2 Monate zuvor schon eine RTF in Bonn zusammen gefahren bin. Wir hatten uns dort mit ähnlichem Tempo auf der Strecke kennen gelernt und die RTF gemeinsam bis zum Ende gefahren. Leider weiß ich, wie stark sie sind und wundere mich, warum sie so gemütlich unterwegs sind. Ich versuche nicht an der Gruppe vorbei zu ziehen, sondern hänge mich quatschend rein. Auf den folgenden Kilometern kam es dann, wie es kommen sollte. Das Tempo zog an (nein, ich war zu dem Zeitpunkt hinten in der Gruppe) und es wurde sportlicher. Dabei wollte ich es doch ruhig angehen lassen. Der Windschatten hielt mich noch im normalen Bereich. Aber nur im Windschatten lutschen? Wir überholten etliche Radfahrer, die noch früher gestartet waren. Da brach das Rennen aus und die Truppe zog das Tempo an. Um nicht zu überpacen ließ ich sie ziehen. Ein anderer Radfahrer der auch aus der Gruppe geflogen war setzte sich in meinen Windschatten und so ging es weiter bis zur ersten Verpflegungsstation, wo ich wieder auf die Gruppe stieß. Gut Essen und Trinken war die Devise, um nicht wieder in einen Hungerast zu fahren. Als ich losfuhr war die Gruppe schon wieder weg, aber ich sah sie in der Nähe. Mit frischen Beinen von der Pause fuhr ich wieder in die Gruppe rein, was bei dem danach folgenden Gegenwind auch eine gute Idee war. Trotzdem war das Tempo in Windschatten Oberkante. Erst mal keine Chance sich nach vorne zu setzen, ohne in den roten Bereich zu fahren. Würden sie das Tempo weiter verschärfen, würde ich mir wieder alleine mein eigenes Tempo suchen. Heute war nicht der Tag der guten Beine, aber die Sorge das ich hinten raus abbauen würde blieb unbegründet. Ich konnte das Tempo halten und die Kilometer wurden weniger und weniger.

An den Anstiegen in die Eifel war ich dann mehr in meinem Element und konnte mich wieder lockerer in der Gruppe halten. Bald folgte die nächste Verpflegung, die wieder voll genutzt wurde. Mit vollen Flaschen und gut gestärkt ging es weiter durch die Eifel. Auf wunderschönen und ruhigen Strecken fuhren wir in einem guten Tempo zu viert vor uns hin. Auf einem steilen Kurzanstieg gesellte sich dann noch ein Paar mit Transalp-Trikots dazu, die unser Tempo aufnahmen und mir in den folgenden Anstiegen locker davon fuhren. Die Kilometer rannten herunter und mit einem Lächeln vernahm ich das Bimmeln meiner Uhr, die sich alle 5km mit den Zwischenzeiten meldete. Ich vermutete das die Strecke hinten raus noch zäh werden würde, aber die Verpflegungsstellen waren zwischenzeitlich alle 20-25km gereiht. Die Mittagspause bot dann sogar warmes Essen, wobei mein Magen nichst Warmes wollte und ich mich stattdessen mit Salamibrötchen, Joghurt und Cola stärkte. Auf den nächsten Kilometern bekam ich den zweiten Atem und konnte mich auch mit in die Führungsarbeit im Wind setzen. Meine Kondition fühlte sich gut an und auf dem Rückweg profitierten wir von den zuvor erkletterten Höhenmetern und dem jetzt einsetzenden leichten Rückenwind.

Nach einigen Kilometern vorne im Wind setzte sich der Träger des Transalp-Shirts nach vorne und machte ordentlich Tempo. Mit guten Beinen hängte ich mich direkt wieder in die Spitze einer ca. 20 Mann großen Truppe rein. Leider wurde das Tempo extrem schnell und wir zogen mit 40km/h auf schnurgeraden Straßen unseren Weg. So langsam merkte ich meine Kräfte schwinden und wollte im nächsten Ort weiter nach hinten in der Gruppe gehen. Es folgte aber nur ein Rechtsknick und die nächste Gerade auf der die Spitze das Tempo wieder anzog. Das war es, keine Kraft mehr zum Ranspurten und so zog die Gruppe davon. Mein Tempo war gut, aber nicht so schnell wie die Gruppe. Ich hielt mein Tempo und an einem Hügel fielen zwei Fahrerinnen heraus. Unter anderem die Trägerin des Transalp-Shirts, während vorne das männliche Transalp-Shirt die Gruppe zeriss. Dabei muss man sagen, dass sie bis dahin extrem stark unterwegs war und wir bei Kilometer 170 angekommen waren. Ich nahm sie in den Windschatten, wäre aber auch nicht an die Gruppe rangekommen. An der nächsten Abbiegung bemerkte die Gruppe aber den Verlust und nahm das Tempo raus. Nach einer Sortierung der Gruppe zog sie dann nach vorne und verlor zur Belustigung der Gruppe ein paar sehr deutliche Worte an ihren (vermutlich) Mann. Wieder in der Gruppe zurück beruhigte sich das Tempo leicht, wobei wir weiterhin mit einer größeren Gruppe Richtung Ziel fuhren. Bei den kurzen Beschleunigungen merkte ich die Oberschenkel schon gut, aber auf der Geraden war genügend Kraft da. Kilometer 185 war vorbei und die letzte Verpflegungsstation erreicht. Alle lobten den D-Zug im Transalp-Shirt, der einfach nicht mehr aus der Führung zu denken war. Unglaublich was er nach der Kilometerzahl aufs Pedal brachte und der Rest der Truppe hatte wohl etwas unter dem straffen Anfangstempo gelitten und setzte sich dankbar in den Windschatten. Jetzt noch 20km und wir wären zurück. In einer Ortsdurchfahrt kam dann das jehe Ende eines so tollen Radmarathons. Ein Auto steht in einer Seitenstraße und man denkt: nein, bleib einfach stehen. Diese Sekunde in der ein Autofahrer zögert und dann doch rauszieht. Diese Sekunde in der man hofft, dass er stoppt, weil man mit 40km/h leicht bergab in den Ort fährt. Er fährt und zieht kurz vor der Gruppe rein. Er beschleunigt nicht voll und zwingt die Gruppe vorne zum Bremsen. Alles Hoffen bringt nichts und so sehe jemanden voll auf den Asphalt stürzen. Gerade noch kann ich rechts ausweichen und komme wenige Meter später zum Stehen. Ein Blick zurück lässt Schlimmes befürchten, er liegt immer noch am Boden. Das Rad beseite gestellt befreien wir ihn vom Rad. Zum Glück steht er kurz darauf und ist bis auf Prellungen und Schürfwunden recht unversehrt. Das Rad hat auch böse gelitten und lässt sich erst mal nicht weiter rollen. Während dessen kümmern sich andere um den Autofahrer, der den verursachten Unfall nur langsam begreift und erst durch das wehemente einreden der Freunde langsam versteht, was er da angerichtet hat. Als er beim Verunfallten ankommt fragt er noch, ob sich dieser frisch machen will und ein Eis will. Lassen wir uns noch mal auf der Zunge zergehen: er hat irgendwen auf den Asphalt geschickt und sagt was von einem Eis? Nach meinem Unfall vom Frühjahr, weiß ich, wie lange man Spaß an so einem Mist hat. Nach ein paar Minuten hat sich das Bild zum Glück etwas gebessert. Der Unfallverursacher kümmerte sich gut um den Verunfallten und das Rad konnte wieder fahrbereit gemacht werden. So traten wir dann in sehr gemäßigtem Tempo die letzten Kilometer an.

Im Ziel gibt es dann das wohlverdiente Erdinger Alkoholfrei für alle. Ein toller Radmarathon ist geschafft, ich um eine lange Erfahrung reicher. Ein großer Dank geht Condor Flug TSV Immendorf, die diesen tollen Radmarathon organisiert haben, an dem es an nichts fehlte. Wieder mit der Truppe unterwegs zu sein, war wirklich toll und ließ die Kilometer in der Mittagshitze zerfließen. Dank auch an meine Garmin-Geräte Edge 800 und Forerunner 620, die beide die volle Tour aufzeichneten: http://connect.garmin.com/modern/activity/545606955

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Quality : HD
Title : Moonlight.
Director : Barry Jenkins
Release : October 21, 2016
Language : en.
Runtime : 111 min
Genre : Drama.

Synopsis :
‚Moonlight‘ is a movie genre Drama, was released in October 21, 2016. Barry Jenkins was directed this movie and starring by Trevante Rhodes. This movie tell story about The tender, heartbreaking story of a young man’s struggle to find himself, told across three defining chapters in his life as he experiences the ecstasy, pain, and beauty of falling in love, while grappling with his own sexuality.

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MeinFernbus.de

MeinFernbus.de ist eine der neuen Buslinien, die das Land seit diesem Jahr neben der Bahn verbinden. Mit Köln liegen wir super zentral und sind auch bei den Fernbuslinien gut angebunden. MeinFernbus.de war eine der ersten Linien und die Strecke Köln – Freibug hatte ich mir schon einmal vor längerer Zeit angeschaut, um eventuell in ein Trainingslager im Schwarzwald mit dem Rad zu reisen. Dazu ist es zwar nicht gekommen, aber für meine geplante Radreise war Freiburg eine gute Entfernung.

Die Webseite ist gut aufgebaut und man kann sehr schnell seine gewünschte Route auswählen. Köln – Freiburg ist eine Direktfahrt, was es sehr einfach macht. Eine Person mit Rad kosten 19,50€ + 9€ = 28,50€. Bei der Reservierung gibt man seine Handynr. ein, um bei Verspätungen informiert zu werden. Es folgt eine Bestätigungsseite, die ausgedruckt werden sollte und das Ganze kommt auch noch per Mail. Abfahrt ist am Kölner Bushof, der direkt neben dem HBF liegt. Die Abfahrtsposition wird mit 3 oder 4 angegeben, was ich auch direkt finde und die grünen Busse sind auffällig genug, um notfalls noch schnell auf die andere Seite zu wechseln.

Es herrscht freie Platzwahl, was bei Fahrradmitnahme suboptimal ist, da man somit fast als letzter einsteigt. Erst werden die Koffer verstaut und eine meiner Ortlieb Taschen landet im Gepäckabteil, welches noch viel Platz bietet.
So langsam scheinen sich die Buslinien herumgesprochen zu haben, denn der Bus ist bis auf einen freien Zweier schon belegt. Dank der beiden Busfahrer, kümmert sich einer um mein Rad und der andere kontrolliert die Einsteigenden.
Der Gepäckträger ähnelt von Höhe und Art, einem Träger für die Anhängerkupplung. Allerdings ist er wesentlich massiver und ähnelt nicht dem Modell, welches ich im Internet gefunden habe. Massive Alu-Vierkantstangen kommen links und rechts neben das Rad, welches in Höhe der Kurbel eine ca. 35cm Hohe Polsterung haben, die das Rad schon gut umschließt. Zusätzlich wird das Rad mit Bändern gesichert. Ich bin der einzige Radreisende und der Anbau dauert in etwa 5min. Da der Bus aber bereits 10min vor Abfahrt eintrifft, ist das kein Problem. Alle klippbaren oder losen Teile habe ich zur Sicherheit in die Packtasche gepackt, da das Rad hinten den äußeren Einflüssen ausgeliefert ist. Insgesamt würden vier Räder auf den Fahrradträger passen. Hier lohnt sich dann vermutlich eine sehr frühzeitige Reservierung, da ich nicht weiß, wie oft Räder transportiert werden.

Danch ging es in den Innenraum, der sauber und vom Beinplatz sehr ausreichend dimensioniert ist. Der Bus ist mit WLAN ausgestattet, welches jetzt wischen den Bergen gerae keine Geschwindigkeitsrekorde bricht, aber funktioniert. Die versprochenden Stromanschlüsse gibt es, allerdings sind diese von mir ein paar Sitzreihen entfernt, sodass ich mein Netzteil nicht einstecken kann. Auf den 5,5h ist somit stromsparen angesagt. Beleuchtung runter und WLAN erst mal aus hilft erst mal weiter. Der Bus macht vom Zustand her eine sehr gute Figur und ist drinnen klassischer Reisebus. Man blickt auf die kleinen Fernseher, die aber kein Unterhaltungsprogramm bieten und aus sind und vorne prangt eine Uhr, deren Zeit um mehrere Stunden falsch geht oder eine andere Zeitinformation darstellt.
Kurz nach Abfahrt gibt es eine Begrüßung, die den Ablauf der Fahrt erklärt und gegen 10 Uhr einen Fahrerwechsel und eine Zigarettenpause ankündigt. Es soll kalte Getränke geben, die man vermutlich vorne kaufen kann. Kaffee und Snacks wären heute nicht mit an Bord.

Das Publikum ist gemischt und nach der ersten Stunde auch vollständig ruhig, was vermutlich an der ersten Fahrt des Tages um 8 Uhr ab Köln liegt. Die Luft im Bus ist gut, aber mittlerweile etwas frisch – im T-Shirt wäre es mir zu kalt. Die Fahrt bisher sehr unaufällig, also gut. Nach den kleinen Staus rund um Bonn sind wir jetzt nach der Rush Hour ruhig unterwegs.

Race Day Cologne

Dieses Jahr war ich schon am Samstag am Fühlinger See, da meine Freundin ihren ersten Triathlon auf der Smart-Distanz absolvierte. Zeit genug also für viele Fotos und für eine gute Einstimmung auf meinen Sonntag.
Wie die letzten beiden Jahre war es wieder die Halbdistanz mit 1,9km Schwimmen, 90km Rad und 21,1km Laufen, die mein Saisonhighlight darstellen sollten. Am Samstag Abend schon alles verstaut und vorbereitet konnte der Sonntag mehr als gemütlich beginnen. Der Start war nämlich erst um 12.30 Uhr, was viel Zeit für diverse Frühstückstätigkeiten ließ.

Der Start ist nur 8km entfernt, also ab mit den Sachen in einen großen Beutel und um 10 Uhr auf den Weg in Richtung Fühlinger See gemacht. Mittlerweile ist bei Wettkämpfen schon Routine eingekehrt, weswegen der Check-In direkt erledigt wurde. Immer noch ewig Zeit übrig, also Laufwege einprägen, an der Trinkflasche nuckeln, die Radschuhe nochmal neu ausrichten, … Mit Gesprächen zwischen Startern, die neben mir ihr Rad aufhingen und den anderen Athleten auf der Halbdistanz verging die Zeit dann schnell. Sonnencreme drauf, Garmin am Rad schon gestartet verließ ich dann die Wechselzone mit den Beuteln, da die zweite Wechselzone in Köln Deutz sein wird.

Die Uhr im Blick klappten alle Vorbereitungen ohne Stress. Die erste Gruppe schwimmt los und wir begeben uns in Richtung Schwimmeinstieg. Noch mal tief durchatmen und bis 5min vor dem Start warten, um nicht unnötig im Wasser paddeln zu müssen. Damit bin ich zwar in der dritten oder vierten Startreihe, aber das wird am heutigen Ergebnis von mir nichts ändern. Es ist mein zweiter Wettkampf überhaupt in der Saison. Keine 10km Wettkämpfe, kein Marathon im Frühjahr und nur ein Sprint-Triathlon in der Liga vor zwei Wochen. So wenig wie seit Jahren nicht mehr. Das Training lief Anfang des Jahres nicht gut, allerdings konnte ich im Sommer noch etwas aufholen. Allerdings weiß ich, dass es insgesamt weniger als in den letzten Jahren ist. Heute geht es ums ankommen und Spaß haben. Dies natürlich so schnell wie möglich, ohne aber zu überpacen. Das schaffe ich beim Schwimmen eh nicht, also lieber eines der Drahtseile suchen, die in 1,7m Tiefe entlang der einzelnen Bahnen verlaufen.

3 – 2 – 1 – und es geht los, anscheinend überraschend für zwei Starter vor mir, denn sie kommen nur langsam los. Egal, das Rennen läuft und ich komme gut ins Schwimmen rein, auch wenn das Mittelfeld gefühlt vor mir ist. Egal, heute mache ich mein Rennen, nicht das eines anderen. Die ersten 250m Schritte sind schnell geschafft. Ich habe vollkommen freie Bahn, da ich etwas weiter außen gestartet bin und will auf den letzten 200m schräg auf die Boje zuschwimmen. Klappt auch und ich biege nach rund einem Kilometer auf den Rückweg ein. Rum um beide Bojen und wieder eine freie Stelle finden, was dann auch schnell klappt. Mein Tempo ist nicht schnell, aber schön konstant. So kommt dann auch die Tribüne näher. Wieder quer rüber zum Ausstieg und eine der helfenden Hände am Ufer greifen. Ich laufe den grünen Teppich lang und schaffe es dann doch den Neo über die Arme runter zu bekommen. Auf den Pflastersteinen des Wechselplatzes merke ich meine Achillessehne. Diese hat mich im Vorfeld bereits mehr als 4 Wochen vom Lauftraining abgehalten und soll heute einfach nur nicht im Weg sein. Raus aus dem Rest des Neos, rein in die Radschuhe, Helm auf, Nummer an, dann noch alles in den Beutel packen und mit dem Rad in Richtung Ausgang.

Da bin ich endlich, auf dem Rad, auf das ich mich am meisten freute. Es ist ein geniales Gefühl mit vollem Tempo in das Zentrum von Köln zu fahren. Aus Richtung Niehl kommend, auf der gesperrten Straße den rein längs, unter der Zoobrücke durch, vorbei am Dom durch den Tunnel, den Heumarkt hochkämpfen und über die Deutzer Brücke zur Wendestelle. 15km sind geschafft, jetzt geht es auf die lange Runde in den Norden. Das Stück zurück am Fühlinger See vorbei. Mein Tempo ist gut. Ich will nicht zu schnell fahren, da ich in den letzten Jahren auf den letzten 15km immer stark eingebrochen bin. Auch eine Ernährungsfrage und so schnappe ich mir jedes Gel, was ich bekommen kann und schnappe etliche Radflaschen mit Wasser und Iso, um den Flüssigkeitshaushalt ausgewogen zu halten. Der Bogen ist geschafft und auf nahezu windstiller Strecke habe ich die Hälfte der Radstrecke hinter mir. Jetzt wieder zurück nach Köln und dann in die letzte kleinere Runde. Bei Kilometer 75 merke ich die nachlassende Kraft, habe aber keinen so großen Einbruch wie in den letzten Jahren. Auf dem Weg zum Niehler Ei packe ich meinen zweiten großen Powerbar Riegel aus und beim Hantieren fällt er mir aus der Hand. Mit einem „Tock“ höre ich ihn noch unter dem Hinterrad. Schade drum, egal dann eben ein Brownie, der allerdings nur mit gut Wasser runter ging. Rund um Niehler Ei und jetzt nur noch zurück nach Köln.
Die Gedanken drehen sich schon um den Wechsel. Die Wechselzone naht, also noch mal was trinken und dann die letzten Meter vor der Wechselzone. Schnell die Schuhe auf und vor der Linie barfuß absteigen. Diesmal muss der feste Platz für das Rad selber gesucht werden und die Reihen sind, sagen wir mal, nicht einfach zu treffen. Egal, nach mehrfachem rufen meiner Startnummer finde ich meinen Platz fürs Rad und meinen Beutel mit den Laufschuhen und Socken. Rein in die Schuhe, Helm aus und los gehts. Bei blendender Sonne merke ich, dass die Sonnenbrille beim Helm geblieben ist. Die ersten Schritte fühlen sich richtig gut und die Magenprobleme vom letzten Triathlon sind nicht da. Also in einen guten Laufschritt verfallen und sein Tempo finden. Ich bin zwar Wochen nicht länger gelaufen, davor aber jede Woche einen Halbmarathon. Von daher bin ich sehr gespannt. Die ersten Kilometer verfliegen und ich bin ruck zuck bei Kilometer 8. Ruck zuck im Sinne von meinem Lauftempo, was nicht super schnell, aber gleichmäßig ist. Wenn das so weitergeht, wäre das ja ein Traum. Aber dann kam der Mann mit dem Hammer doch so langsam, der diesmal meine Oberschenkel in Angriff genommen hatte. Beim Einbiegen in die zweite Runde nahm ich mir die Zeit in Ruhe zu trinken und nahm wieder Tempo auf. Allerdings ging es mit dem Lauftempo jetzt steil bergab. So hangelte ich mich von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle. Kilometer 16, 17, Verpflegungsstelle, 18, 19, Verpflegungsstelle. Jetzt noch die Wendeltreppe hoch auf die Deutzer Brücke.

Ich kann es noch gar nicht glauben, ein Ziel was vor 3 Monaten noch so ewig weit entfernt schien ist weniger als einen Kilometer entfernt. Nur noch die Deutzer Brücke runter, links abbiegen, rechts abbiegen, und da ist schon das Ziel. Erschöpft lasse ich mich auf einer Bank auf der Tribüne nieder. Ich bin super happy, da es rund lief. Ich habe mein Tempo überall gefunden und durchgezogen. Mit der Zeit gewinne ich zwar noch nicht mal einen Blumentopf, aber das hier war mein Wettkampf, nicht einer gegen andere. Ich habe Spaß gehabt und den Wettkampf genossen.

Ein ganz besonderer Dank gilt meiner Freundin, die nicht nur mich, sondern auch viele andere Athleten an einer Verpflegungsstelle unterstützte und mich frierend nach hause brachte. Die vielen Helfer haben tolle Arbeit geleitet und uns Athleten diesen Wettkampf erst ermöglicht. Die Organisation war auf ähnlich gutem Niveau, wie im letzten Jahr. Die Kulisse in Köln einfach toll. Der Wettkampf durchgehend fair und ich habe zum Glück weniger Unfälle, als im letzten Jahr auf der Radstrecke gesehen. Ein großer Respekt allen Finishern, vor allem auf der Langdistanz. Immer noch etwas, das nicht in meinen Kopf passt.

Jetzt am Dienstag kann ich mich auch wieder fast normal bewegen. Die Pläne für nächstes Jahr nehmen schon wieder Formen an. Dann mit einer hoffentlich besseren Vorbereitung und einer Zeit unter 5h?

Voerde Triathlon

Sonntag morgen, der Wecker klingelt um 5:45 Uhr. Zeit für Triathlon. Der Saisonstart der Landesliga Süd in Voerde steht an.
Also ab nach Nippes, wo wir uns mit insgesamt 8 Startern des Vereins treffen. Kurz die Autos aufteilen und ab gehts auf die Autobahn. Mit ausreichend Zeit ausgestattet, werden wir am Eingang überrascht, dass hier schon der Check-In ist. Also noch mal schnell Nummern sortieren und verteilen und nach kleinen Problemen ab durch die Kontrolle.
Unser Startplatz war ausgeschildert und so konnte der Aufbau der Utensilien beginnen. Natürlich darf die Ortsbesichtigung nicht fehlen und so schauen wir uns den Startbereich und den Zielbereich des Schwimmens an. Es ist immer hilfreich sich alles einzuprägen und dann im Wettkampf automatisch abzuspulen. Kurzfristig wurde der Start für das Schwimmen noch einmal geändert, was wir uns dann auch noch angeschaut haben.
Zurück zur Wechselzone und so langsam fertig anziehen. Melkfett auf die Haut und dann rein in den Neoprenanzug. Frisch genug war es noch und so störte die schwarze Gummipelle heute nicht.
Noch der Wettkampfbesprechung gelauscht und dann auch schon ab in den Kanal. Das Wasser war doch noch sehr kühl und die Starter der vorherigen Volksdistanz ohne Neoprenanzug müssen hart gesotten gewesen sein.
Schwimmen zur Startlinie, die über den Kanal gespannt ist und noch 2min auf der Stelle halten. Der Startschuss fällt und es ist erst mal eng. Ich merke, wie ich jemandem beim Kraulen von hinten auf den Kopf schlage und orientiere mich weiter nach rechts. Dort ist natürlich auch erst mal jemand, weswegen ich einen Zug auslassen muss. Ich orientiere mich und schwimme weiter. Da sehe ich, dass das Hauptfeld schon geschlossen in Richtung Boye steuert. Ich komme eigentlich gut ins Schwimmen, aber die Geschwindigkeit reicht nicht aus. Das Hauptfeld zieht davon. Sind ja nur noch 1200m der 1500m denke ich mir mit Unbehagen. Jetzt geht es geradeaus, aber ich merke doch ab und zu ein pendeln nach links. Also immer schön hoch schauen und das Ufer und die Schwimmer vor mir im Blick halten. Der Abstand nimmt zu, aber ich komme weiter. Jetzt auf die Wendeboye zu und den gleichen Weg zurück. Um mich rum ist es sehr ruhig geworden und ich muss aufpassen auch den richtigen Weg zu schwimmen. Wieder die Boye, vorbei an den Schiffen und endlich der Ausstieg. Also los zur Aufholjagd.
Neoprenanzug auf, bis zur Hüfte abstreifen, Badekappe und Brille ab und auf schlechtem Asphalt ab zum Rad. Helm auf, Nummer an und ab geht’s mit dem Rad. Verdammt, Brille hängt noch auf dem Helm und nicht vor meinen Augen. Klappt dann aber auch. Ich trete los und komme nach ein paar Metern besser in die Schuhe als in Bonn. Ich blicke nach vorne und sehe niemanden. Egal, die Ausschilderung passt auf der unbekannten Strecke einigermaßen und das Tempo passt auch. Jetzt muss doch mal jemand in das Blickfeld kommen. Ich hatte das Hauptfeld beim Schwimmen nicht nur verpasst, ich war gefühlte Meilen davon entfernt. Aber was wäre eine Aufholjagd ohne Jagd. Ab in die Pedale und das Tempo schön hoch halten. Da kommen dann auch endlich die ersten Fahrer in mein Blickfeld. Fahrer um Fahrer kämpfe ich mich jetzt durchs Startfeld, um gleichzeitig von schnellen Fahreren aus der 5 oder 10min später gestarteten Masters-Liga überholt zu werden.
Es läuft gut und mit der zweiten Runde gewinne ich noch mal an Fahrt. Auf dem kleinen Kurs mit zwei Wendepunkten sieht man sich relativ häufig und so kann man gut beobachten, wie man sich im Vergleich auf der Runde schlägt. Das Windschattenfahren hält sich rund um meine Position in Grenzen und die häufig kreuzenden Schiris auf Motorrädern tun ihr übriges dazu. Kilometer 20 auf dem Tacho und es sind noch Reserven da. Ab und zu einen Schluck Zitronentee und ein paar Kilometer später noch ein Gel zur Ernährung hinterher. Jetzt keimt die Hoffnung, dass es auf der Laufstrecke heute auch gut gehen könnte. Die letzte Runde bricht an und im Kurvenlabyrinth der flachen Strecke weiß ich jetzt auch in welcher Kurve ich im Auflieger ohne Bremsen ums Eck zirkeln kann. Noch ein paar Plätze gut machen und dann geht es auch schon zurück zur Wechselzone. Also schon mal die Schuhe auf machen und sich barfuß auf die Schuhe stellen. Vorbei am Kanal und da ist auch schon die virtuelle Abstiegslinie, die aber bis auf Offizielle nicht erkennbar war. Natürlich stieg kurz vor mir jemand in aller Ruhe und Breite vom Rad, weswegen ich versucht daran springend vorbei zu kommen, denn meine Schuhe blieben ja an den Pedalen. Gesagt getan und im Laufschritt mit Rad über die Kontrollmatte. Ich komme erneut in die diesmal weniger gefüllte Wechselzone, streife mir nur die Schuhe mit den neuen Yankz-Schnürsenkel über, lasse Helm und Brille zurück und verfalle in den Lauf. Hey, gut gehts denke ich mir und ziehe wenige Meter später am ersten Athleten vorbei. Die Spitze aus dem Verein ist immer noch nicht in Sicht, aber dafür andere Läufer, an denen ich mich langsam nach vorne arbeite. Zwar sind auch ein paar Überholungen von mir dabei, aber das sind dann meist Masters-Starter aus der anderen Liga. Am Kanal angekommen geht es diesen auf einer Mischung von Feldweg und Kiesweg entlang zum etliche Kilometer entfernten Wendepunkt. Diesmal habe ich etwas Elektronik zuhause gelassen und bin nur mit einer Stoppuhr unterwegs. Leider erkenne ich erst recht spät, dass die Kilometerangaben auf den Boden geschrieben sind. Beim Abgleich mit der Laufzeit, bin ich aber gut unterwegs. Ca. 1min/km schneller als in Bonn, was auf die 10km dann auch mal eben 10min sind. Die Wendemarke scheint sich zu nähern und da erblicke ich dann auch die Spitze aus dem Verein. Leider ist die Wendemarke dann doch noch zu weit entfernt. Zwar kann ich mein Tempo weiter beibehalten, aber ich bekomme sie vor dem Ziel nicht mehr zu Gesicht. Dafür gibt es auf den letzten Kilometern noch ein spannendes Duell mit zwei anderen Läufern. Erst überhole ich den erste im roten Trikot, um kurz danach wieder überholt zu werden. Zwar verliere ich ein wenige Meter, aber er läuft auf einen Läufer im schwarzen Trikot auf, wonach ich näher komme und mich an die Gruppe hänge. Leider reicht meine Kraft nicht mehr aus, um vorbei zu ziehen, aber ich kann das Tempo halten. Noch 2000m, noch 1000m. Ich versuche etwas Kraft zu sparen und merke, wie der Läufer im roten Trikot langsam zurück fällt. Eigentlich wollte ich das Tempo noch mal anziehen, um beide Läufer hinter mir zu lassen, aber der Läufer im schwarzen Trikot hört meinen Atem und zieht weiter an. Dranbleiben ist jetzt das Motto, wobei ich schon am Anschlag laufe. Jetzt kommt das Ziel in den Blick und ich verfalle in einen Sprint. Nicht ohne Grund, denn der Starter ist in der gleichen Liga und so hätte ich einen weiteren Punkt sammeln können. Da er auch anzieht komme ich nur auf die gleiche Höhe. Ich ziehe weiter an, aber er hat auch noch genügend Körner für die letzten Meter. Im engen Zielbereich muss ich mich auf den letzten 2m geschlagen geben, um danach mit ihm abzuklatschen.
Spaß hat es gemacht. Bis aufs Schwimmen war es auch richtig gut. Was ich allerdings gegen den riesigen Abstand beim Schwimmen machen kann, weiß ich aber auch nicht so direkt. Im normalen Feld eines Triathlons fällt dies nicht so auf, aber das Leistungsniveau in der Liga ist einfach höher. Einmal im Hauptfeld landen, um dort das Tempo vom Radfahren und Laufen umsetzen, das wäre klasse.

Die Ergebnisse fehlen noch, aber diese werden folgen, sobald sie veröffentlicht sind.

Update:
Die Plätze und Zeiten sind da.
In der Liga Platz 67 mit folgenden Zeiten:

  • Schwimmen 1,5km: 00:33:29min
  • Rad gemessene 35,45km (inkl. Wechsel): 01:02:22min
  • Laufen 10km (inkl. Wechsel): 00:46:50min
  • Gesamt: 02:22:41

Packliste Triathlon

Morgen ist wieder Triathlon. Zeit, um mal eine vollständige Packliste zu erstellen und mich euch zu teilen.
Ich gliedere die Packliste etwas nach Bereichen, da es mir vor dem Wettkampf hilft, die Sachen in einzelne Taschen zu packen und somit nichts an den Stellen z.B. der Wechselzone zu vergessen.

Zuhause:

  • Einteiler (vor Ort sind Umkleiden meist extra Zeitaufwand)
  • Pulsgurt
  • Knöchelband mit ChampionChip
  • T-Shirt (für vor und nach dem Wettkampf)
  • Jogginganzug (für vor und nach dem Wettkampf)
  • Socken (für vor und nach dem Wettkampf)
  • Joggingschuhe (für vor und nach dem Wettkampf)
  • Uhr (egal, ob Pulsuhr/Stoppuhr, aber geladen)

Wechselzone:

  • Rad (geputzt, geschmiert, im richtigen Gang zum Anfahren, mit richtigem Luftdruck, Vorderrad richtig rum wieder eingebaut, Bremsjustierung wieder geschlossen)
  • Radcomputer (geladen, genullt, an)
  • Radschuhe (bei mir am Rad, geöffnet, bereit zum Einsteigen)
  • Haushaltsgummis (für die Radschuhe am Rad)
  • Gefüllte Radflasche (1-2 Stück)
  • Pumpe, Ersatzschlauch, Reifenheber, Multitool je nach Geschmack
  • Verpflegung Gels, Powerriegel, … verstaut im Rad und eventuell für die Laufstrecke bereitgelegt
  • Helm (mit Prüfzeichen, auf dem Boden nach unten mit offenem Verschluss zur Seite)
  • Brille (bei mir auf den Helm aufgesteckt)
  • Startnummernband (sichere Befestigung überprüfen, geschlossen zum Einsteigen, richtig eingestellt)
  • Sicherheitsnadeln o.ä. für die Startnummer
  • Handtuch (bunt, zum Entfernen von Wasser und Schmutz nach dem Schwimmausstieg und zum Wiederfinden des Rads)
  • Socken (aufgerollt zum einfachen Anziehen)
  • Laufschuhe (offen, bereit zum Anziehen)
  • Laufuhr (falls extra Teil, aber erst während des Laufens anziehen)
  • Kappe
  • Beutel für oben genannte Liste

Schwimmeinstieg:

  • Neoprenanzug (falls zugelassen, vorher über Wassertemperaturen informieren)
  • Bodyglide oder Melkfett (zum Einfachen ausziehen und zum Vermeiden von Scheuerstellen, evtl. Einmalhandschuhe zum Auftragen)
  • Plastikbeutel zum einfacheren Anziehen des Neoprenanzugs
  • Schwimmbrille
  • Badekappe (meist in den Startunterlagen, vorher informieren)
  • Sonnencreme (Einwirkdauer von 30min beachten)
  • Beutel für oben genannte Liste

Vor dem Wettkampf:

  • Etwas zu trinken
  • Verpflegung (Toast mit Butter und Honig, Gel, Powerbar)
  • Uhr

Sonstiges:

  • Startpass (und evtl. Personalausweis)
  • Startnummer (für die Abholung der Unterlagen)
  • Geld (für Nachmeldung oder Verpflegung vor Ort)
  • Handtuch (für nach dem Wettkampf)
  • Shampoo (für nach dem Wettkampf)
  • Unterwäsche (für nach dem Wettkampf)
  • Autoschlüssel
  • Brille
  • Plastiktüten (für nassen Neoprenanzug, für Schuhe bei Regen)
  • Anfahrtsbeschreibung mit Parkplatzausschilderung
  • Startzeiten
  • Wetterbericht
  • Handy mit Nummern von Vereinskollegen
  • Gute Laune, Motivation, Glück, jemand zum Anfeuern
  • Nichts, was man nicht vorher erprobt hat (auch wenn es hier steht und sinnvoll klingt)

Wenn etwas fehlt, bitte in den Kommentaren ergänzen. Dann aktualisiere ich die Liste.